4 Jahre nach Lehman Brothers: Was bleibt?

Kaum zu glauben: Vier Jahre ist es schon wieder her, dass die Pleite von Lehman Brothers die Welt(wirtschaft) in einen Schockzustand versetzte. Was bis dato als nahezu unmöglich angesehen wurde, war Realität geworden. Die Folge war eine veritable Krise, die die gesamte Weltwirtschaft - je nach Region mehr oder weniger hart - erfasste. Wirtschaftskrise, Währungskrise, Eurokrise, Schuldenkrise, ... – Schlagwörter, die seit dem September 2008 unsere täglichen Begleiter waren bzw. sind.

Anbieter: Spectra
Veröffentlicht: Okt 2012
Preis: kostenlos
Studientyp: Marktforschung
Branchen: Finanzdienste • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft
Tags: Banken • Finanzkrise • Optimismus • Pessimismus • Wirtschaft

Kaum zu glauben: Vier Jahre ist es schon wieder her, dass die Pleite von Lehman Brothers die Welt(wirtschaft) in einen Schockzustand versetzte. Was bis dato als nahezu unmöglich angesehen wurde, war Realität geworden. Die Folge war eine veritable Krise, die die gesamte Weltwirtschaft - je nach Region mehr oder weniger hart - erfasste. Wirtschaftskrise, Währungskrise, Eurokrise, Schuldenkrise, ... – Schlagwörter, die seit dem September 2008 unsere täglichen Begleiter waren bzw. sind.

SPECTRA blickt anhand ausgewählter Stimmungsindikatoren zurück und fragt sich: Was hat sich in diesen vier Jahren in den Köpfen der Österreicher getan? 

Über alle Stimmungsindikatoren zeigt sich ein klarer Metatrend: Einer kurzfristigen Endzeitstimmung Ende 2008/Anfang 2009 folgte überraschend schnell ein Stimmungsaufschwung, der über 2 Jahre (also bis zum 1. Quartal 2011) nicht abriss. Erst das Jahr 2011 brachte wieder eine etwas gedämpftere Stimmung, die sich 2012 auf einem aber durchaus akzeptablen Niveau stabilisiert hat. 

Im Detail zeigen die Stimmungsindikatoren in den letzten vier Jahren folgendes Bild:

Die persönliche Zuversicht der Österreicher ging in Folge der Ereignisse im September 2008 erstmals soweit zurück, dass dem zuversichtlichen Teil der Bevölkerung ein eben so großer mit Sorgen erfüllter Bevölkerungsanteil gegenüber stand. Je 45% der Österreicher waren entweder mit Sorge erfüllt oder blickten nach wie vor zuversichtlich in die Zukunft. Schier unaufhaltsam stieg dann innerhalb von zwei Jahren die Zuversicht auf ein „all time high“ von 68% (!) an. Gleichzeitig ging die Rate der sorgenvoll in die Zukunft Blickenden auf 23% zurück. Zu diesem Zeitpunkt war demnach die Zuversicht dreimal stärker als die Sorge! Erst das Jahr 2011 brachte mit all seinen Problemen rund um Euro- und/oder Schuldenkrise eine Konsolidierung dieses Stimmungshochs. Stetig ging es mit der Zuversicht von Quartal zu

Quartal retour, auf ein Niveau von ca. 55%58%. Auf diesem Level scheint sich die Zuversicht der Österreicher nun stabilisiert zu haben, denn die Stimmung zeigte 2012 keine nachhaltigen Veränderungen.  

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