Arbeitsmarkt - Arbeitszeit - Teilzeit, Teilzeitquote

Im Jahresdurchschnitt 2012 stieg bei den Erwerbstätigen die Vollzeitbeschäftigung gegenüber 2011 um 8.900 Personen, die Teilzeitbeschäftigung stieg ebenfalls (+31.000) und zwar auf 1.073.800 Teilzeitarbeitskräfte. Damit zeigte sich bei der Zahl der Erwerbstätigen insgesamt ein Anstieg von 39.900 Personen. Aufgrund des Anstiegs bei den Erwerbstätigen in Teilzeit stieg die Teilzeitquote auf 25,7% an. Bei den Unselbständigen stieg die Teilzeitquote an (Teilzeitquote 2011: 25,1%, 2012: 25,7%). Die Zahl der unselbständig Teilzeitbeschäftigten erhöhte sich auf 933.000 Personen

Anbieter: Statistik Austria
Veröffentlicht: Jan 1994 - Mär 2014
Autor: Statistik Austria
Preis: kostenlos
Studientyp: Statistik
Branchen: Arbeitswelt • Branchenübergreifend • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft
Tags: Arbeitsmarkt • Arbeitszeit • Erwerbspersonen • Erwerbstätige • Erwerbstätigkeit • Teilzeit • Teilzeitarbeit • Teilzeitarbeitskräfte • Teilzeitquote

Teilzeit, Teilzeitquote

Im Jahresdurchschnitt 2012 stieg bei den Erwerbstätigen die Vollzeitbeschäftigung gegenüber 2011 um 8.900 Personen, die Teilzeitbeschäftigung stieg ebenfalls (+31.000) und zwar auf 1.073.800 Teilzeitarbeitskräfte. Damit zeigte sich bei der Zahl der Erwerbstätigen insgesamt ein Anstieg von 39.900 Personen. Aufgrund des Anstiegs bei den Erwerbstätigen in Teilzeit stieg die Teilzeitquote auf 25,7% an. Bei den Unselbständigen stieg die Teilzeitquote an (Teilzeitquote 2011: 25,1%, 2012: 25,7%). Die Zahl der unselbständig Teilzeitbeschäftigten erhöhte sich auf 933.000 Personen.

Auch 2012 war Teilzeitarbeit typisch für Frauen. 44,9% der Frauen arbeiteten im Jahresdurchschnitt 2012 Teilzeit (2011: 44,0%). Demgegenüber liegt der Anteil der erwerbstätigen Männer, die eine Teilzeitbeschäftigung ausüben, bei nur 9,0% (2011: 8,9%). Absolut betrachtet arbeiteten auch 2012 wesentlich mehr Frauen in Teilzeit als Männer (201.700 Männer und 872.100 Frauen).

Hinweis: Beim ILO-Konzept gilt eine Person als erwerbstätig, wenn sie in der Referenzwoche mindestens eine Stunde gearbeitet oder wegen Urlaub, Krankheit usw. nicht gearbeitet hat, aber normaler Weise einer Beschäftigung nachgeht. Personen mit aufrechtem Dienstverhältnis, die Karenz- bzw. Kindergeld beziehen, sind bei den Erwerbstätigen inkludiert. Als arbeitslos gilt, wer in diesem Sinne nicht erwerbstätig ist, aktive Schritte zur Arbeitssuche tätigt und kurzfristig zu arbeiten beginnen kann. Grundsätzlich beziehen sich die Daten auf die Wohnbevölkerung in Privathaushalten. In den Angaben zur Teilzeit sind auch Personen in Elternkarenz inkludiert, für die die zuletzt ausgeübte Arbeitszeit erfasst wird. In die Durchschnittsberechnungen und die Angaben zum Arbeitsvolumen geht dieser Personenkreis allerdings nicht ein.

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