Arbeitsmarktsituation von MigrantInnen in Österreich 2014

Die Studie enthält die Hauptergebnisse des Ad-hoc-Moduls „Arbeitsmarktsituation von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund“. Das Thema "MigrantInnen am Arbeitsmarkt" war Teil des Mikrozensus-Grundprogramms 2014. Zielgruppe der Analyse waren alle Menschen im Alter von 15 bis 64 Jahren in Privathaushalten. Die Erhebung erfolgte in allen Mitgliedsländern der Europäischen Union.

Anbieter: Statistik Austria
Veröffentlicht: Dez 2015
Preis: kostenlos
Studientyp: Marktforschung • Statistik • Wirtschaftsstatistik
Branchen: Arbeitswelt • Bildung & Wissenschaft • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft
Tags: Arbeitsmarkt • Asyl • Ausbildung • Berufserfahrung • Bildungsabschluss • Deutschkenntnisse • Einwanderung • Flüchtlinge • Migranten • Migration • Qualifikation • Schulabschluss

Die Analyse liefert Ergebnisse zur Einbindung von Menschen mit  Migrationshintergrund in den Arbeitsmarkt. Sie zeigt die soziodemographischen und erwerbsstatistischen Merkmalen im Vergleich zu den jeweiligen Resultaten für die Gesamtbevölkerung und enthält einen demographischen Überblick zur österreichischen Wohnbevölkerung nach Geburtsland, Staatsangehörigkeit und Migrationshintergrund. Die Studie zeigt den Erwerbsstatus unter diesem Gesichtspunkt.

Themen der Studie

  • spezielle Fragestellungen zu den Gründen der Einwanderung nach Österreich und die Sprachkenntnisse der Migranten.
  • die höchste abgeschlossene Ausbildung in Abhängigkeit von den formalen Qualifikationen der Eltern, und die Annerkennungsquote der im Ausland erworbener Bildungsabschlüsse in Österreich.  
  • Gründe für den Abbruch einer weiteren Ausbildung und für nur geringe formale Qualifikationen.
  • können Migranten eine berufliche Tätigkeit ausüben, die Ihren tatsächlichen Fähigkeiten und Qualifikationen entspticht?
  • im Ausland erworbener Berufserfahrung und dem Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt im Zeitvergleich zu 2008 und 2009.

Beispielchart:Berufliche Qualifikation nach Ausbildung und Geburtsland 2014

Im Durchschnitt gingen 2014 86,7% der Erwerbstätigen (3.566.300) einer unselbständigen Beschäftigung nach, 13,3% waren Selbständige oder Mithelfende (546.500). Bei im Ausland geborenen Personen betrugen die entsprechenden Anteile 90,5% (659.400) bzw. 9,5% (69.100). In besonders hohem Ausmaß arbeiteten im ehemaligen Jugoslawien (ohne Slowenien, Kroatien; 96,6%) oder der Türkei (93,2%) Geborene als Unselbständige, zwei Drittel von ihnen als Arbeiterinnen oder Arbeiter. Überdurchschnittlich hoch ist der Anteil an Arbeiterinnen und Arbeitern auch bei in den EU-Mitgliedsstaaten ab 2004 (42,6%) geborenen Erwerbstätigen, während er unter in Österreich geborenen Personen lediglich 22,8% ausmachte. Noch weniger Arbeiterinnen und Arbeiter gab es unter den Erwerbstätigen aus EU15-Staaten (16,2%). Demgegenüber wiesen Erwerbstätige aus diesen Herkunftsländern den höchsten Anteil bei Angestellten (70,1%) auf, Erwerbstätige aus der Türkei hingegen den niedrigsten (27,0%).

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