Bike-Sharing 2.0 - Fahrradverleih in Deutschland 2018

An sich gibt es das Bikesharing ja schon seit Anfang der 00er Jahre. So richtig in Schwung kam dieser Markt jedoch erst in letzter Zeit. Das liegt vor allem an neuen Konkurrenten aus dem Ausland und einer flexibleren Regelung der Abstellorte. Laura Bechtold von GIM über die Trends in der Bikesharing-Szene.

Anbieter: GIM
Veröffentlicht: Jun 2018
Autor: Laura Bechtold
Preis: kostenlos
Studientyp: Blog & Paper
Branchen: Online & IKT & Elektronik • Verkehr & Mobilität
Tags: Bikesharing • Fahrräder • Radverkehr • oBikes

 Das vermeintlich revolutionäre Konzept machte allerdings in manchen Städten schnell negative Schlagzeilen: achtlos abgestellte oBikes fielen zunehmend negativ im Stadtbild auf. Aber beginnen wir von vorne…

Ihr alle kennt sicherlich die „Call a bike“ Fahrräder der Deutschen Bahn. Ja, das sind die, die anstelle des Gepäckträgers, gebogene Sitze aus Metall haben, deren Sinn sich Vielen – nachvollziehbarer Weise – noch nicht erschlossen haben dürfte. Seit letztem Jahr tragen die DB Fahrräder in Berlin einen „Lidl-bike“ Schriftzug, da der Discounter als Sponsor gewonnen wurde. Ob „Lidl-bike“ oder „Call a bike“, die Leihfahrräder müssen an festen Stationen entliehen und zurückgegeben werden. Damit büßt das Fahrradfahren hier einen seiner Hauptvorteile ein: Flexibilität!

In diese Lücke sind Ende 2017 asiatische Anbieter gestoßen und haben die stationslosen Fahrräder nach Deutschland gebracht. Nach dem sogenannten Free-Floating Prinzip können Fahrräder ...

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