Bildung, Kultur - Bildungsstand der Bevölkerung

Die Entwicklung des Bildungsstandes in den letzten Jahren und Jahrzehnten, das heißt zwischen 1971 und 2011, zeigt einen allgemeinen Anstieg des Bildungsniveaus der österreichischen Bevölkerung. Besaßen 1971 noch rund 57,8% der österreichischen Wohnbevölkerung zwischen 25 und 64 Jahren die Pflichtschule als höchsten Bildungsabschluss, beträgt dieser Anteil im Jahr 2011 nur noch 19,2%. Deutliche Zuwächse sind bei allen weiterführenden Ausbildungen zu verzeichnen. So hat sich seit 1971 der Anteil der Personen die einen BMS-Abschluss oder eine Matura als höchsten Abschluss erworben haben jeweils mehr als verdoppelt. Besonders deutlich ist der Anstieg jedoch beim Hochschulabschluss. Während 1971 lediglich 2,8% der österreichischen Wohnbevölkerung zwischen 25 und 64 einen Hochschulabschluss besaßen, waren es 2011 mit 11,9% mehr als viermal so viele.

Anbieter: Statistik Austria
Veröffentlicht: Jan 1994 - Dez 2011
Autor: Statistik Austria
Preis: kostenlos
Studientyp: Statistik • Statistik Online Datenbank
Branchen: Arbeitswelt • Bildung & Wissenschaft • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft
Tags: Bildung • Bildungsabschlüsse • Bildungsstand • Erwachsenenbildung • Lebenslanges Lernen • Schule • Weiterbildung

Bildungsstand der Bevölkerung

Entwicklung des Bildungsstandes

Die Entwicklung des Bildungsstandes in den letzten Jahren und Jahrzehnten, das heißt zwischen 1971 und 2011, zeigt einen allgemeinen Anstieg des Bildungsniveaus der österreichischen Bevölkerung. Besaßen 1971 noch rund 57,8% der österreichischen Wohnbevölkerung zwischen 25 und 64 Jahren die Pflichtschule als höchsten Bildungsabschluss, beträgt dieser Anteil im Jahr 2011 nur noch 19,2%. Deutliche Zuwächse sind bei allen weiterführenden Ausbildungen zu verzeichnen. So hat sich seit 1971 der Anteil der Personen die einen BMS-Abschluss oder eine Matura als höchsten Abschluss erworben haben jeweils mehr als verdoppelt. Besonders deutlich ist der Anstieg jedoch beim Hochschulabschluss. Während 1971 lediglich 2,8% der österreichischen Wohnbevölkerung zwischen 25 und 64 einen Hochschulabschluss besaßen, waren es 2011 mit 11,9% mehr als viermal so viele.

In den letzten Jahrzenten haben vor allem die Frauen bezüglich ihres Bildungsstandes deutlich aufgeholt. 1971 verfügten noch 70,4% der Frauen zwischen 25 und 64 lediglich über einen Pflichtschulabschluss; 2011 waren es nur noch 23,6%. Allerdings besteht noch immer ein deutlicher Geschlechtsunterschied: bei den Männern hatten 2011 nur 14,8% keinen über den Pflichtschulabschluss hinausgehenden Abschluss.

Das Bildungsstandregister

Das Bildungsstandregister enthält Informationen über formale Bildungsabschlüsse der österreichischen Wohnbevölkerung im Alter von 15 Jahren und älter. Erstbefüllt wurde das Register mit den Daten über die höchste abgeschlossene Ausbildung aus der Volkszählung 2001. Aktualisiert wird es seither jährlich mit Abschlussdaten der österreichischen Schulen und Hochschulen, der Wirtschaftskammer (Lehrabschlüsse und Meisterprüfungen), der Landwirtschaftskammern (Meister- und Facharbeiterprüfungen) und des Bundesministeriums für Gesundheit (Diplomprüfungen im kardiotechnischen Dienst). Darüber hinaus meldet das Arbeitsmarktservice (AMS) jährlich Daten zur höchsten abgeschlossenen Ausbildung der Leistungsbezieher. Aus dem Zentralen Melderegister wird die Information über die Wohngemeinde, die Staatsbürgerschaft und ein allfälliger akademischer Grad übernommen. Der Bildungsstand von Zuwanderern nach 2001, die keinen weiteren Abschluss in Österreich erworben haben und auch nicht beim AMS vorstellig wurden, wird geschätzt.

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