Body-Shaming & Social Media bei Mädchen und jungen Frauen in Österreich 2017

Die bei Jugendlichen populären „Social Media“, also Instagram, Facebook, YouTube und Co., haben eine neue Dynamik in die Auseinandersetzung mit Körperidealen und ihrer Leitbildfunktion für junge Menschen gebracht. Eine aktuelle Studie des Instituts für Jugendkulturforschung im Auftrag des Wiener Programms für Frauengesundheit zeigt, wie 15- bis 19-jährige Mädchen und junge Frauen die damit verbundenen Problematiken wahrnehmen.

Anbieter: jugendkultur.at
Veröffentlicht: Dez 2017
Auftraggeber: Wiener Programms für Frauengesundheit
Preis: kostenlos
Studientyp: Marktforschung
Branchen: Kultur • Marketing & Medien • Mode & Lifestyle • Online & IKT & Elektronik • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft
Tags: Body Shaming • Jugendliche • Schönheitsideale • Social Media

Populäre Medien transportieren häufig fragwürdige Schönheitsideale. Die bei Jugendlichen beliebten „Social Media” sorgen hier für neue und sehr spezielle Dynamiken.

Auf Instagram kursieren problematische Trends wie Bikini Bridge, Thig Gap oder Collarbone Challenge, die Magermodel-Ästhetik jugendkulturell promoten. Und auch außerhalb dieser Trendnischen machen Mädchen und junge Frauen in ihrer Social-Media-Nutzung Erfahrung mit einem Körper- und Menschenbild, das nachdenklich stimmt: Wer nicht den gängigen Vorstellungen von Attraktivität entspricht, erntet dafür schnell „Disrespect”. In ExpertInnenkreisen wird dieses Phänomen unter dem Titel „Body-Shaming” beschrieben.

Wie Mädchen und junge Frauen social-media-basiertes Body-Shaming erleben, wie sie reagieren, wenn sie selbst zu Opfern von Body-Shaming werden, aber auch, welche Rahmenbedingungen es generell braucht, damit Mädchen und junge Frauen in kritischer Distanz zu gängigen Schönheitsidealen ein positives Körpergefühl entwickeln, hat das Institut für Jugendkulturforschung, beauftragt vom Wiener Programm für Frauengesundheit, im Rahmen von Fokusgruppen mit Schülerinnen sowie Lehrlingen, berufstätigen und erwerbsarbeitsuchenden jungen Frauen untersucht.

Inhaltsverzeichnis

  • Ausgangslage und Studiendesign
  • Wohlfühlkonzepte 15- bis 19-jähriger Mädchen und junger Frauen
  • Weibliche Rollenmodelle in der und für die Zielgruppe „15- bis 19-jährige Mädchen und junge Frauen“
  • Trend zu „Beautifizierung“: Einfluss peer-relevanter „Social Media“
  • Bodyshaming aus lebensweltlicher Sicht: Erfahrungen mit und Reaktionsweisen auf negative Kommentare
  • Mädchen unter Druck versus positives Selbstgefühl
  • Key Facts
  • Anhang: Teilnehmerinnen-Info 25

https://jugendkultur.at/bodyshaming-social-media/

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