Deutsche für Verbot der Spekulation auf fallende Börsenkurse

Rund 76 Prozent der Deutschen sind (Stand: 29.03.2020, 09:03 Uhr) dafür, dass Deutschland dem Beispiel Frankreichs und Italiens folgen und die Spekulation auf fallende Börsenkurse zeitweise verbieten sollte. In Deutschland sind sogenannte Leerverkäufe noch erlaubt. Damit wetten Anleger auf den Kursverfall einer Aktie.

Anbieter: CIVEY
Veröffentlicht: Mär 2020
Preis: kostenlos
Studientyp: Marktforschung
Branchen: Finanzdienste • Gesundheit • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft
Tags: Aktienmarkt • Börsenhandel • Corona Krise • Leerverkäufe • Spekulation

Hedgefonds hatten zuletzt aufgrund der Corona-Pandemie in großem Umfang darauf gewettet, dass die Aktienkurse in Europa weiter fallen und damit die Unsicherheit an den Märkten verstärkt. Allein der weltgrößte Hedgefonds „Bridgewater Associates“ hat Wetten im Volumen von 14 Milliarden Dollar abgeschlossen, dass die Aktienkurse europäischer Unternehmen sinken.
Ein Verbot von Leerverkäufen wird auch seitens der europäischen Wertpapieraufsicht ESMA diskutiert. Das Bundesfinanzministerium hat zuletzt in einem Bericht für den Finanzausschuss des Bundestags erklärt, dass es ausreichend Flexibilität gäbe, um auf die aktuelle Situation zu reagieren. Rund 15 Prozent der Befragten sind dagegen, die Spekulation auf fallende Börsenkurse zeitweise zu verbieten.

Rund 76 Prozent der Deutschen sind (Stand: 29.03.2020, 09:03 Uhr) dafür, dass Deutschland dem Beispiel Frankreichs und Italiens folgen und die Spekulation auf fallende Börsenkurse zeitweise verbieten sollte. In Deutschland sind sogenannte Leerverkäufe noch erlaubt. Damit wetten Anleger auf den Kursverfall einer Aktie.  

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