Die Zukunftsperspektiven der Österreicher 2018

Die Zukunftsperspektive der Österreicher ist durch die anhaltende Orientierungslosigkeit und den gesellschaftlichen Wandel geprägt. Die Studie zeigt die Einschätzung der Österreicher, was die Zukunft bringen wird.

Anbieter: IMAS International
Veröffentlicht: Nov 2018
Preis: kostenlos
Studientyp: Marktforschung
Branchen: Wirtschaft, Politik & Gesellschaft
Tags: Lebensqualität • Zukunft • Zukunftsperspektiven

Fast zwei Fünftel der Österreicher können den Blick in die Zukunft nicht bewerten. Im Verhältnis von drei zu eins überwiegt unter den Urteilsfähigen jedoch der positive Eindruck. Mit dem Begriff 'Zukunft' werden vor allem die Gesundheit, die berufliche Situation, der Fortschritt und ein allgemeiner Optimismus verbunden. Besonders positiv werden Entwicklungen in Medizin und Technik sowie das wirtschaftliche Wachstum und die persönliche familiäre Entwicklung eingeschätzt. Auch die aktuelle Bundesregierung scheint eine positive Entwicklung für die Zukunft aufzuzeigen. Negative Trends sind in den Augen der Bevölkerung mit einer negativen Zukunftserwartung vor allem die Flüchtlingskrise und Zuwanderung, der Klimawandel und auch die Performance der aktuellen Bundesregierung.

Die wesentlichsten Emotionen, die mit der Zukunft verbunden werden, sind Hoffnung und Neugier. Danach folgen Sorge, Freude und Skepsis auf einem weiteren Niveau. Lust, Furcht oder Traurigkeit empfindet nur eine Minderheit der Bevölkerung in Bezug auf die kommenden Jahre. Der leicht spürbare Zukunftsoptimismus wird vor allem durch die eigene persönliche Lage gestärkt; mehr als jeder Zweite sieht seine persönliche Situation in den kommenden zehn bis 15 Jahren positiv.

Obwohl kaum einer der abgefragten Aspekte wirklich negativ beurteilt wird, zeigt sich, dass aber auch kaum ein Bereich mehr als ein Drittel an sehr positiver Zustimmung erfährt. Die Entwicklungen des Bildungssystems, des Wirtschaftsstandorts, des Gesundheitssystems und des Zusammenhalts in der Bevölkerung werden leicht positiv beurteilt. Es herrscht somit eine gewisse Skepsis mit positiven Vorzeichen in wesentlichen 

Staats- und Standortfragen. In internationalen Fragen zeigt sich eine Pattstellung der öffentlichen Meinung.

Die Einschätzung der Österreicher für die Zukunft fällt unterschiedlich aus. Mehr als 1.000 Personen wurden im Rahmen von sogenannten face-to-face Interviews befragt, um das Stimmungsklima für die Zukunft einzufangen.

Als Fazit der Studie ist festzuhalten: Die Zukunftsperspektive ist durch die anhaltende Orientierungslosigkeit und den gesellschaftlichen Wandel geprägt. Zwei von fünf Österreichern können die Zukunft nicht beurteilen, die systemrelevanten Entwicklungen sind nur leicht positiv, während die eigene, persönliche Lebenslage auf die kommenden Jahre klar positiv erscheint. Echter Zukunftspessimismus liegt nicht vor, aber das eigene Lebensalter entscheidet die Einschätzung der Zukunft massiv.

Genau genommen sind es 37 Prozent der Österreicher, die den Begriff 'Zukunft' nicht bewerten können. Darunter sind vor allem Personen ab 60 Jahren. Im Verhältnis von drei zu eins überwiegt unter den Urteilsfähigen der positive Eindruck. 42 Prozent der Bevölkerung haben eine positive Einschätzung zur Zukunft, nur 15 Prozent würden diese negativ einschätzen. Besonders positiv denken vor allem Personen unter 35 Jahren und Menschen mit höherer Bildung.

Mit dem Begriff 'Zukunft' werden im Durchschnitt 1,7 unterschiedliche Gedanken verbunden; rund jeder Fünfte nennt sogar mindestens drei. Interessanterweise gibt es keine eindeutige spontane Assoziation zum Begriff Zukunft, sondern viele unterschiedliche Dimensionen. Unter den Hauptnennungen sind neben der eigenen Gesundheit auch der Arbeitsplatz, der technische Fortschritt und der Optimismus.

Spontane Assoziationen der Österreicher mit dem Begriff Zukunft

Als Fazit der Studie ist festzuhalten: Die Zukunftsperspektive ist durch die anhaltende Orientierungslosigkeit und den gesellschaftlichen Wandel geprägt. Zwei von fünf Österreichern können die Zukunft nicht beurteilen, die systemrelevanten Entwicklungen sind nur leicht positiv, während die eigene, persönliche Lebenslage auf die kommenden Jahre klar positiv erscheint. Echter Zukunftspessimismus liegt nicht vor, aber das eigene Lebensalter entscheidet die Einschätzung der Zukunft massiv.

Informationen zur Studie und zum Thema Zukunftsperspektiven der Österreicher:

gunther.oswalder@marktmeinungmensch,at

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