Einstellungen zu Kennzeichnungspflicht und Lebensmittelsiegel in Deutschland 2018

Die Studie von Vivey zeigt: Fair Trade und Bio sind nicht die einzigen Kriterien, die für die Deutschen beim Lebensmitteleinkauf eine Rolle spielen. Die meisten wünschen sich auch Kennzeichnungen zum Tierwohl, zur Klimabilanz oder zum Nährwert von Nahrungsmitteln.

Anbieter: CIVEY
Veröffentlicht: Okt 2018
Preis: kostenlos
Studientyp: Marktforschung
Branchen: Essen & Trinken • Gesundheit • Handel & Dienstleistung • Umwelt & Ökologie
Tags: Gütesiegel • Klimabilanz • Lebensmitteleinzelhandel • Nachhaltigkeit • Tierschutz • ÖKO

„Bio” ist aus deutschen Lebensmittelregalen nicht mehr wegzudenken. Fast die Hälfte der Bundesbürger (49,1 Prozent) wünscht sich mehr Bioprodukte in Supermärkten. Ein Großteil der Deutschen achtet beim Kauf von Lebensmitteln auf Bio-Siegel. Auch auf Fair-Trade-Siegel legen viele Verbraucher Wert.

Civey Umfragen zeigen: Fair Trade und Bio sind nicht die einzigen Kriterien, die für die Deutschen beim Lebensmitteleinkauf eine Rolle spielen. Die meisten wünschen sich auch Kennzeichnungen zum Tierwohl, zur Klimabilanz oder zum Nährwert von Nahrungsmitteln.

Große Mehrheit würde „Lebensmittelampeln” begrüßen

Schon vor über zehn Jahren wurde in der EU über eine einheitliche Kennzeichnungspflichtfür den Nährwert von Lebensmitteln diskutiert. Sogenannte „Lebensmittel-” oder „Nährwertampeln“ auf der Packung sollen Verbraucher auf den ersten Blick mithilfe der Ampelfarben Rot, Gelb und Grün über den Gehalt an Zucker, Fett, gesättigten Fettsäuren oder Salz des jeweiligen Lebensmittels informieren. Seit Jahren wehren sich die großen Lebensmittelhersteller gegen eine verpflichtende Nährwertkennzeichnung ihrer Produkte mit Ampelfarben.

Fast zwei Drittel der Deutschen (65,8%) sind für die Einführung von „Lebensmittelampeln”, durch die sie unmittelbar erkennen können, wie ungesund ein Lebensmittel ist. Nur ein Viertel (25,2%) hegt keinen Wunsch nach einer solchen Kennzeichnung.

Fast zwei Drittel der Deutschen (65,8%) sind für die Einführung von „Lebensmittelampeln”, durch die sie unmittelbar erkennen können, wie ungesund ein Lebensmittel ist. Nur ein Viertel (25,2%) hegt keinen Wunsch nach einer solchen Kennzeichnung.

Weitere Themen in der Studie

Link zur Studie auf der Website von Civey

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