Einstellungen zu Wearables und Datenschutz in Österreich 2017

Die Skepsis der Österreicher gegenüber Wearables nimmt ab. Fitnessarmbänder, Smartwatches und Datenbrillen bleiben jedoch aktuell noch ein Nieschenprogramm. Hinsichtlich Datenschutz haben die Befragten starke Bedenke, wollen aber auf Convenience nicht verzichten. Implantierte Chips stehen die Österreicher überwiegend skeptisch gegenüber.Das zeigt der Austrian Internet Monitor Consumer von Integral.

Anbieter: Integral
Veröffentlicht: Nov 2017
Preis: kostenlos
Studientyp: Marktforschung
Branchen: Gesundheit • Marketing & Medien • Online & IKT & Elektronik • Sicherheit
Tags: Chip Implantate • Datenbrillen • Fitnessarmbänder • Fitnesstracker • Smartwatches • Wearables

Wearables sind in aller Munde, und speziell im Weihnachtsgeschäft werden diese vielerorts angepriesen. Dennoch erfreuen sich die kleinen, praktischen Begleiter nicht des erwarteten Hypes. Besonders stark ist die Skepsis bei implantierten Chips ausgeprägt, doch auch im Fall von abnehmbaren Geräten wie Fitnessarmbändern, Smartwatches und Datenbrillen ist der alltagsrelevante Nutzen für die Österreicher nicht ersichtlich. Hinsichtlich Datenschutz hat man gemischte Gefühle; so bestehen zwar Bedenken, doch auf Convenience möchte man deswegen dennoch nicht verzichten. Der Austrian Internet Monitor hat die Details im Rahmen einer telefonischen Basisstichprobe und einer vertiefenden Online-Befragung erhoben. Wearables: Skepsis nimmt ab, aber noch keine Zunahme der Nutzung.

Wearables kommen nicht so recht vom Fleck. Fitnessarmbänder, Smartwatches und Datenbrillen sind aktuell noch ein Nischenprogramm. Selbst in der Trendzielgruppe der Digitalen Individualisten ist das Potenzial innerhalb eines Jahres zwar leicht gestiegen, doch sieht sogar diese – gegenüber Innovationen aufgeschlossene – Gruppe noch nicht die zündenden Vorteile dieser Geräte. Ein möglicher Benefit könnte etwa in finanziellen Anreizen durch Anbieter bestehen – beispielsweise für freiwillig bereitgestellte Daten. Die Akzeptanz dafür ist gegenüber 2016 gestiegen, gleichzeitig werden auch Datenschutz- und Gesundheitsbedenken geringer. Weiters erkennt man weniger praktischen Vorteil im permanenten Tragen der Wearables, wobei Teenager davon mit Abstand am stärksten überzeugt sind. „Die digitalen Begleiter sind – gerade in der jungen Population – mittlerweile zu einer Selbstverständlichkeit geworden, wodurch die ständige Verfügbarkeit durch das Tragen am Körper als Vorteil nicht mehr ausreicht. Nutzer hinterfragen den praktischen Benefit immer stärker und erhalten bislang noch zu wenig überzeugende Antworten.“, so Martin Mayr, Mitglied der Geschäftsleitung von INTEGRAL.

Studiensteckbrief

Der INTEGRAL AIM-Consumer wird von INTEGRAL Markt- und Meinungsforschung mittels telefonischer Interviews (n=1.000 pro Quartal), repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 14 Jahren, durchgeführt. Darüber hinaus liefern vertiefende OnlineBefragungen Einblicke in Schwerpunkte der Nutzung neuer Medien. INTEGRAL ist Spezialist im Bereich der Internet- und Onlineforschung und liefert seit 1996 kontinuierlich Informationen über die Nutzung und Entwicklungsperspektiven des Internets und anderer neuer Kommunikationstechnologien. Damit verfügt INTEGRAL über eine mehr als 20-jährige Forschungserfahrung im Bereich Internet.

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