Ethikbanken - Bekanntheit und Wechselbereitschaft in Deutschland 2018

Seit der Finanzkrise ab 2007 erfreuen sich sogenannte „ethische“ oder „faire Banken“ wie die GLS Bank, Ethik- oder Umweltbank bei den deutschen Bankkunden immer größerer Beliebtheit. Doch würden sie deshalb zu einer „ethischen Bank“ wechseln? Civey hat die Deutschen nach ihrer Wechselbereitschaft gefragt.

Anbieter: CIVEY
Veröffentlicht: Jun 2018
Preis: kostenlos
Studientyp: Marktforschung
Branchen: Finanzdienste • Umwelt & Ökologie
Tags: Banken • Ethischer Konsum • Finanzprodukte • Nachhaltigkeit

Ethisch korrekt vs. rentabel - der Wechsel zur „ethischen Bank” muss sich lohnen

Die meisten Deutschen würden nicht zu einer „fairen“ oder „ethischen Bank” wie z.B. der EthikBank wechseln (40,2%), wenn deren Angebote weniger lukrativ wären. Für gut ein Fünftel käme ein Wechsel „auf keinen Fall“ in Frage.

Selbst unter den Befragten, die davon ausgehen, dass Banken Geschäfte auf Kosten der Allgemeinheit machen, würden nur 32,6 Prozent Kunde einer „ethischen Bank“ werden. 38,2 Prozent ziehen einen Wechsel zu einer „fairen“ Bank mit weniger profitablen Angeboten hingegen eher nicht beziehungsweise „auf keinen Fall“ in Betracht.

In der Gesamtbevölkerung können sich 27,8 Prozent einen Wechsel vorstellen, selbst wenn die Angebote weniger lukrativ wären. Theoretisch könnten es sogar noch mehr sein, denn das Geschäftsmodell der „ethischen Bank“ ist bisher nicht bei allen Deutschen bekannt: 18,2 Prozent haben noch nie davon gehört.

Würden Sie Kunde bei einer „ethischen Bank“ werden, auch wenn deren Angebote weniger lukrativ wären?

In der Gesamtbevölkerung können sich 27,8 Prozent einen Wechsel vorstellen, selbst wenn die Angebote weniger lukrativ wären. Theoretisch könnten es sogar noch mehr sein, denn das Geschäftsmodell der „ethischen Bank“ ist bisher nicht bei allen Deutschen bekannt: 18,2 Prozent haben noch nie davon gehört.

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