Internationale Studie: Mobile Browsing auf Smartphone und Tablet

Im Rahmen des Adobe Summit 2015 in London wurde erstmals der "Adobe Digital Index EMEA Best of The Best Benchmark" vorgestellt. Dafür wurden rund 100 Milliarden Visits auf mehr als 3.000 Websites in den Märkten Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Skandinavien und Benelux analysiert und mit Studienergebnissen aus den USA verglichen. Das Ergebnis: Das europäische Mobile Browsing entwickelt sich sowohl auf dem Smartphone als auch auf dem Tablet deutlich schneller als in den USA.

Anbieter: werbeplanung.at
Veröffentlicht: Apr 2015
Autor: Adobe
Preis: kostenlos
Studientyp: Branchenstudien • Marktforschung
Branchen: Marketing & Medien • Online & IKT & Elektronik
Tags: Devices • Digital Agenda • Endgeräte • Mediennutzung • Online • Responsive Design • Smartphones • Tablets • Usability

Deutschland liegt mit einem Smartphone-Anteil von 21,9 Prozent der gesamten Website-Visits zwar europaweit noch im hinteren Mittelfeld und auch hinter den USA, wo mehr als 23 Prozent der Visits von einem Smartphone kommen. Die Steigerungsrate von 7,3 Prozent liegt in Deutschland aber über jener der USA mit 5,9 Prozent und muss sich in Europa nur von Skandinavien und Großbritannien geschalgen geben, die den Anteil der Visits über das Smartphone um jeweils mehr als acht Prozent steigern konnten. Beim Tablet-Traffic liegt Europa bereits deutlich vor den USA. Spitzenreiter sind Großbritannien mit 16,4 Prozent und Benelux mit 14,2 Prozent. Deutschland hat die größte Steigerungsrate von 3,4 Prozent und liegt nun bei einem Anteil von 10,1 Prozent, während in den USA nur 8,9 Prozent des Traffics vom Tablet kommt. 

Mobile Top-Performer haben ebenfalls in Großbritannien die Nase vorne und bekommen mehr als die Hälfte ihrer Visits übers Smartphone und rund 23 Prozent übers Tablet. Heruntergebrochen auf einzelne Branchen hinkt der Finanzdienstleistungssektor europaweit hinterher und kann nur rund 19 Prozent des Traffics über Smartphones generieren, während es im Telekommunikationssektor 35 Prozent sind. Bei den Top-Performern hat die Media- und Entertainmentbranche mit 46,1 Prozent Smartphone-Traffic die Nase vorne. Im Bereich des Tablet-Browsings liegt der Handel an erster Stelle.

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