Körperkult, der unter die Haut geht

Knapp jeder fünfte Österreicher trägt eine Tätowierung, 6 Prozent der Bevölkerung haben sogar mehrere Motive am eigenen Körper. Vor allem Personen unter 50 Jahren, Menschen mit einfacherer Bildung und aus dem ländlichen Raum neigen stärker zu dieser Art der Körperverzierung als ihre sozialen Gegengruppen.

Anbieter: IMAS International
Veröffentlicht: Aug 2013
Autor: IMAS
Preis: kostenlos
Studientyp: Marktforschung
Branchen: Gesundheit • Kultur • Mode & Lifestyle • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft
Tags: Arbeit • Individualität • Körperkult

Knapp jeder fünfte Österreicher trägt eine Tätowierung, 6 Prozent der Bevölkerung haben sogar mehrere Motive am eigenen Körper. Vor allem Personen unter 50 Jahren, Menschen mit einfacherer Bildung und aus dem ländlichen Raum neigen stärker zu dieser Art der Körperverzierung als ihre sozialen Gegengruppen. Als zentrale Motive dafür werden einerseits die Möglichkeit seine Persönlichkeit auszudrücken und andererseits das Verständnis eine spezielle Kunstform zu praktizieren genannt. Gesund-heitliche Bedenken oder auch die Problematik, ein Motiv nur schwer wieder rückgängig machen zu können, spielen eigentlich keine Rolle in den Augen der Tätowierten. Insgesamt haben drei Viertel der Bevölkerung den Eindruck, dass es heute mehr Tä-towierungen gibt als früher. Die Körperbilder und Darstellungen regen heutzutage eigentlich niemanden auf, für 72 Prozent der Österreicher ist diese Körpermodifikation reine Privatsache, die niemanden etwas angeht. Nur 8 Prozent der Österreicher hingegen halten Menschen mit Tätowierungen für niveaulos. Trotzdem wird in der Tendenz eine tätowierte Person von Menschen ohne Tätowierungen eher als unsympathischer eingeschätzt.

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