Mobiles Bezahlen liegt im Trend

Auch wenn viel darüber gesprochen wird, so sind es vorwiegend nur die Jüngeren, die tatsächlich des Öfteren damit bezahlen: Das Smartphone kann zwar bereits als elektronischer Geldbeutel verwendet werden, jedoch sind die Deutschen scheinbar noch nicht zu 100 Prozent überzeugt.

Anbieter: marktmeinungmensch
Veröffentlicht: Nov 2019
Preis: kostenlos
Studientyp: Blog & Paper
Branchen: Finanzdienste
Tags: Bitcoin • Finanzpodukte • Kryptowährungen • Mobile Payment

Folgt man aber dem jüngsten Bericht der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC, so kann man davon ausgehen, dass es nur noch eine Frage der Zeit sein wird, bis man vermehrt mit dem Smartphone seinen Einkauf im Laden bezahlen wird.

Jeder Vierte hat schon einmal mit dem Smartphone bezahlt

Befasst man sich mit dem „Mobile Payment Report 2019“, der von Seiten der PwC veröffentlicht wurde, so wird relativ schnell klar, dass das Interesse, mit dem Smartphone zu bezahlen, langsam steigt. Auch wenn die Deutschen Fans des Bargelds sind, so können es am Ende die Jungen sein, die hier für eine Veränderung sorgen könnten. Denn 46 Prozent der unter 30-Jährigen haben angegeben, schon einmal Mobile Payment genutzt zu haben - oder gar regelmäßig zu verwenden. Altersübergreifend, also bei Berücksichtigung jeder Kategorie, hat schon jeder Vierte einmal mit seinem Smartphone bezahlt.

Für den „Mobile Payment Report 2019“ wurden 1000 Deutsche sowie 500 Personen aus der Schweiz, Österreich, Belgien, der Türkei sowie den Niederlanden befragt; der Befragungszeitraum fand zwischen September und Oktober 2018 statt. Zum damaligen Zeitpunkt konnte Google Pay bereits verwendet werden - Apple Pay stand kurz vor der Einführung.

Die Generation „60+“ bleibt kritisch

Auch wenn das Interesse steigt, so wird dennoch nur selten mit dem eigenen Smartphone bezahlt. Das liegt auch an der Zahl der verfügbaren Akzeptanzstellen. Denn erst dann, wenn es ein breites Angebot gibt, werden hier auch mehr Menschen ihr Smartphone zur Hand nehmen, um den Einkauf bezahlen zu können. Jedenfalls hat jeder vierte Deutsche angegeben, es sich vorstellen zu können, mit dem Smartphone zu bezahlen, sofern klar ist, dass es sich um einen a) sicheren Bezahlvorgang handelt, der b) auch überall akzeptiert wird.

Dass es vorwiegend die Jungen sind, die gerne mit dem Smartphone bezahlen, mag keine Überraschung sein. 69 Prozent der unter 30-Jährigen haben angegeben, dass auch in Zukunft mit dem Smartphone bezahlt werden wird - in der Alterskategorie „60+“ sind es rund 10 Prozent.

Doch warum scheint das mobile Bezahlen immer beliebter zu werden? Einerseits ist es der Umstand, dass das Smartphone ein nicht mehr wegzudenkender Teil im Leben eines jeden Menschen geworden ist, sodass es am Ende nur noch eine Frage der Zeit war, bis es auch zum Geldbeutel mutierte. Andererseits schreitet die Digitalisierung fort - heutzutage gibt es ja sogar schon digitale Währungen.

Dass diese gerne als Spekulationsobjekt gesehen werden, ist natürlich keine große Überraschung. Schlussendlich kann man, wenn man etwa über Bitcoin Trader investiert, hohe Gewinne verbuchen - sofern sich der Markt in die richtige Richtung bewegt.

An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass man auch Geld verlieren kann, wenn man in den Kryptomarkt investiert. Der Markt ist nämlich ausgesprochen volatil, sodass starke Schwankungen keine Seltenheit sind. Man sollte daher immer nur frei verfügbares Kapital in die Hand nehmen.

 An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass man auch Geld verlieren kann, wenn man in den Kryptomarkt investiert. Der Markt ist nämlich ausgesprochen volatil, sodass starke Schwankungen keine Seltenheit sind. Man sollte daher immer nur frei verfügbares Kapital in die Hand nehmen.

Facebook wird das geringste Vertrauen geschenkt

Aus dem „Mobile Payment Report 2019“ geht auch hervor, dass 55 Prozent der Befragten die digitalen Produkte von Facebook, Amazon, Google wie Apple nutzen. Diese werden als „innovativ“ wahrgenommen und auch als „unkompliziert“ bezeichnet. Zudem gab jeder zweite Befragte an, die neuen Bezahlmethoden würden durchaus einen „einfacheren“ wie auch „schnelleren“ Zahlungsverkehr ermöglichen.

Besonders interessant ist jedoch der „Mobile Payment Report 2019“ dann, wenn es um das Vertrauen geht. Denn hier liegt die Hausbank noch immer auf dem ersten Platz. 78 Prozent der Befragten haben angegeben, der Hausbank personenbezogene Informationen anvertrauen zu können. PayPal hat mit 65 Prozent einen sehr guten Wert erzielen können. 51 Prozent der Befragten gaben an, Amazon das Vertrauen zu schenken - bei Google waren es 35 Prozent. Apple kam auf 29 Prozent. Facebook landete mit 16 Prozent am letzten Platz.

Bilder:

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