Österreich 2016 - ein gespaltenes Land?

Die gesellschaftspolitische Studie untersucht aus Sicht der Bevölkerung, ob Österreich in politischer Hinsicht ein gespaltenes Land ist und sich deutliche Gegensätze in der Bevölkerung auftun.

Anbieter: IMAS International
Veröffentlicht: Nov 2016
Preis: kostenlos
Studientyp: Marktforschung
Branchen: Wirtschaft, Politik & Gesellschaft
Tags: Bundespräsident • Flüchtlinge • Integration • Migration • Politik • Populismus • Radikalisierung • Zuwanderung

Knapp zwei Fünftel der Bevölkerung stimmen der Aussage, dass Österreich in politischer Hinsicht ein gespaltenes Land ist und sich deutliche Gegensätze in der Bevölkerung auftun, zumindest einigermaßen zu. Jeder Fünfte ist ausdrücklich – also „voll und ganz“ – dieser Meinung; rund acht Prozent äußern die diametral gegenteilige Meinung und sehen keine Spaltung der Gesellschaft. Menschen mit höherer Bildung, FPÖ- und GRÜNE- Sympathisanten sind sich überdurchschnittlich stark in ihrem Eindruck über eine politisch gespaltene Alpenrepublik sicher. Als stärkste Bruchlinie gilt die Zuwanderungsthematik inklusive Integration und Flüchtlingskrise. Erst auf deutlich späteren Bewusstseinsebenen zeigen sich die politische Gesinnung, die EU, die Budgetpolitik oder auch das Sozialsystem als Spaltpilze der Republik. Der Umgang mit der Digitalisierung oder auch die Wissenschaft gelten im Vergleich dazu kaum als Spannungslinien. Jüngere Personen sehen die Zuwanderung und den Umgang mit gesellschaftlichen Minderheiten als konfliktreicher als ältere, Männer sehen insgesamt über alle Bereiche mehr gesellschaftliche Kluften als Frauen.

Knapp zwei Fünftel der Bevölkerung stimmen der Aussage, dass Österreich in politischer Hinsicht ein gespaltenes Land ist und sich deutliche Gegensätze in der Bevölkerung auftun, zumindest einigermaßen zu. Jeder Fünfte ist ausdrücklich – also „voll und ganz“ – dieser Meinung; rund acht Prozent äußern die diametral gegenteilige Meinung und sehen keine Spaltung der Gesellschaft. Menschen mit höherer Bildung, FPÖ- und GRÜNE- Sympathisanten sind sich überdurchschnittlich stark in ihrem Eindruck über eine politisch gespaltene Alpenrepublik sicher. Als stärkste Bruchlinie gilt die Zuwanderungsthematik inklusive Integration und Flüchtlingskrise. Erst auf deutlich späteren Bewusstseinsebenen zeigen sich die politische Gesinnung, die EU, die Budgetpolitik oder auch das Sozialsystem als Spaltpilze der Republik. Der Umgang mit der Digitalisierung oder auch die Wissenschaft gelten im Vergleich dazu kaum als Spannungslinien. Jüngere Personen sehen die Zuwanderung und den Umgang mit gesellschaftlichen Minderheiten als konfliktreicher als ältere, Männer sehen insgesamt über alle Bereiche mehr gesellschaftliche Kluften als Frauen.

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