Online-Offline: Studie zur Veränderung des Kaufverhaltens der deutschen Verbraucher

Die Studie untersucht das aktuelle Einkaufsverhalten der Deutschen im ROPO Umfeld (Research Online - Purchase Offline..oder umgekehrt). Knapp 90 Prozent der Konsumenten informieren sich vor dem Besuch im stationären Handel online über Produkte und Preise. Immerhin 65% gehen den anderen Weg. Sie schnuppern im Geschäft, tasten, schauen, fühlen.. und kaufen dann im Internet.

Anbieter: DigitasLBi
Veröffentlicht: Aug 2015
Preis: kostenlos
Studientyp: Marktforschung
Branchen: Handel & Dienstleistung • Marketing & Medien • Online & IKT & Elektronik
Tags: Aktionsangebote • Cross Channel • Einkaufsverhalten • Haptik • Marketing • Multi Channel • Offline • Online • Online Shopping • ROPO • Stationärer Handel • Vertrieb

Das Internet hat das Kaufverhalten der deutschen Verbraucher nachhaltig verändert. Produkte werden in vielen Fällen zuerst im Internet recherchiert, bevor diese in Geschäften gekauft werden. Umgekehrt nutzen Verbraucher die Chance, Produkte im Einzelhandel auszuprobieren, um danach die Waren online zu bestellen. Dies geht aus der Studie „Connected Commerce 2015“ über das Kaufverhalten der Deutschen hervor, für die das Marktforschungsinstitut IFOP im Auftrag der globalen Marketing- und Technologieagentur DigitasLBi über 1.000 deutsche Verbraucher befragt hat.

"Connected Commerce 2015" in a Nutshell

  • Mehrheit der deutschen Verbraucher nutzt Off- und Online-Kanäle beim Einkaufen
  • Ausprobieren gilt als zentraler Grund für den Gang ins Geschäft
  • Haushaltswaren, Technik und Mode werden vor dem Online-Kauf im Geschäft getestet
  • Digitale und mobile Endgeräte haben große Relevanz beim Kaufverhalten im Geschäft

Zu den Kategorien mit dem häufigsten Showrooming-Kaufverhalten zählen Haushaltsartikel (55 Prozent), Technik (52 Prozent) sowie Mode und Accessoires (41 Prozent). Im Mittelfeld liegen Bücher, Musik und Spiele (33 Prozent), Freizeit und Reisen (23 Prozent), gefolgt von den Kategorien Autos, Bau- und Heimwerkerbedarf und Gesundheits-, Wellness- und Kosmetikprodukte mit jeweils 21 Prozent. Den geringsten Einfluss dieser Effekte auf das Kaufverhalten zeigen sich bei Lebensmitteln (14 Prozent) und Finanzenprodukten (13 Prozent). Trotz der geringen Einflussnahme sind diese beiden Bereiche und insbesondere das Technik-Segment signifikant bei Männern ausgeprägt. Hingegen zeigt sich bei Frauen eine signifikante Ausprägung des Showrooming-Effekts in den Kategorien Haushaltsartikel, Mode und Accessoires sowie Gesundheit, Wellness und Kosmetik.

Methodische Hinweise

Die Studie „Connected Commerce 2015“ von DigitasLBi wird in insgesamt 17 Ländern durchgeführt, darunter Australien, Belgien, China, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Hongkong, Indien, Italien, Japan, Niederlande, Singapur, Spanien, Schweden, Vereinigte Arabische Emirate und USA. Die aktuelle Befragung wurde von durch das französische Meinungs- und Marktforschungsinstitut IFOP mit einer Stichprobengröße von 1.000 Internetnutzern in jedem Land im Alter ab 18 Jahren durchgeführt. Weiterführende Details zur Studie stehen unter: www.digitaslbi.com/connectedcommerce2015

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