Profiling: motivorientierte Ansprache auf Facebook - Wie man Facebook in der Markenführung zielführend einsetzt

In einer qualitativen Untersuchung mittels Semiotischer Diskursanalyse und 4 Creative Workshops wurden die Codes und Rituale von Facebook entschlüsselt sowie Typologien einerseits von Fanpages und andererseits von User-Typen identifiziert.

Anbieter: comrecon°
Veröffentlicht: Okt 2011
Auftraggeber: ambuzzador
Preis: kostenlos
Studientyp: Marktforschung
Branchen: Arbeitswelt • Bau & Wohnen • Bildung & Wissenschaft • Branchenübergreifend • Energie & Bergbau • Essen & Trinken • Finanzdienste • Gastronomie • Gesundheit • Handel & Dienstleistung • Kultur • Land & Forst • Marketing & Medien • Mode & Lifestyle • Online & IKT & Elektronik • Produktion • Religion • Sicherheit • Tourismus, Freizeit & Sport • Umwelt & Ökologie • Verkehr & Mobilität • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft
Tags: Facebook • Social Media • Twitter

Profiling: motivorientierte Ansprache auf Facebook - Wie man Facebook in der Markenführung zielführend einsetzt (Oktober 2011)

In einer qualitativen Untersuchung mittels Semiotischer Diskursanalyse und 4 Creative Workshops wurden die Codes und Rituale von Facebook entschlüsselt sowie Typologien einerseits von Fanpages und andererseits von User-Typen identifiziert.

Ziel der Studie, die von comrecon° Marktdiagnostik im Auftrag der ambuzzador Marketing GmbH durchgeführt wurde, war es herauszufinden, wie es Marken gelingen kann, die immer größer, aber auch immer weniger aktiv werdenden Facebook Fanbases als Multiplikatoren für eine Marke zugewinnen. Dazu wurden drei Kernfragestellungen formuliert:

  • Gibt es in Facebook eigene kommunikative Rituale und Codes?
  • Gibt es eine Typologie der Facebook-UserInnen - folgt man aus unterschiedlichen Motiven? 
  • Ist es möglich, in Facebook als Marke eine unique Positionierung zu kreieren? 

Wie in jeder Community, herrschen auch auf Facebook eigene Rituale wie man untereinander, aber auch mit Marken interagiert: Dabei haben sich vier unterschiedliche Nutzertypen herauskristallisiert.

Die Typen unterscheiden sich in ihrem Umgang mit dem Medium Facebook. Es gibt offenere, aktivere Typen und weniger aktive, beobachtende Typen. Ihre Einstellung zur Produktkategorie differiert in Anspruch und Tiefe des Themas.
Claqueure und Späher sind nur von wenigen ausgewählten Marken Fans. Sie müssen sich mit den Marken identifizieren bzw. diese attraktiv finden.
Bei Aktivisten und Statisten fehlt die Marken-Loyalität, sie liken mehrere Marken einer Produktkategorie, um möglichst umfassend informiert zu sein und nichts zu verpassen.  

„Alle vier Typen sind wertvoll und notwendig für den Aufbau einer Social Brand und wollen mit ihren „Codes" und Ritualen angesprochen werden", so Charlotte Hager, Geschäftsführerin von comrecon° Marktdiagnostik. An erster Stelle steht also die Erforschung der Imprints der eigenen Produktkategorie, um den einzelnen Typen den relevanten Content zu bieten.

Sabine Hoffmann, Geschäftsführerin der ambuzzador Marketing GmbH resümiert: „Erfolg hat, wer die Werte seiner Marke im kommunikativen Rahmen der Facebook Community authentisch inszeniert."

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