Sinkende Arbeitsproduktivität im Homeoffice in Österreich

Die Studie des Beraternetzwerks KREUTZER FISCHER & PARTNER zeigt:Entgegen der Wahrnehmung vieler, sinkt die Arbeitsproduktivität im Homeoffice signifikant.

Anbieter: KREUTZER FISCHER & PARTNER
Veröffentlicht: Sep 2020
Preis: kostenlos
Studientyp: Marktforschung
Branchen: Arbeitswelt • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft
Tags: Arbeitsproduktivität • Arbeitswelt • Corona Krise • Home Office

Am Höhepunkt der Coronakrise saßen hunderttausende Arbeitnehmer im Homeoffice. Zwar sind mittlerweile die meisten wieder an ihren Arbeitsplatz im Büro zurückgekehrt, trotzdem hat Teleworking als Arbeitsform voraussichtlich dauerhaft an Bedeutung gewonnen. Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer sehen darin eine Reihe von Vorteilen, sodass die Bunderegierung diesbezüglich nun auch das Arbeitsrecht nachschärfen will.

Interessanterweise standen vor Corona die meisten Arbeitgeber einer breiten Verwendung von Homeoffice eher skeptisch gegenüber. Abgesehen von datenschutzrechtlichen Gründen, gab es Einwände hinsichtlich des Funktionierens von organisatorischen Abläufen und einer im Homeoffice sinkenden Produktivität. Zumindest letzteres scheint nun kein Thema mehr zu sein. Ganz im Gegenteil: In einer Befragung eines Personaldienstleisters unter knapp 700 im Homeoffice arbeitenden Dienstnehmern gaben rund vierzig Prozent an, dass sie zu Hause mehr Arbeit bewältigen als im Büro, kurzum produktiver sind. 

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