Sittenwandel in Österreich

Die absolute Mehrheit der Österreicher hält Umgangsformen für sehr wichtig, nur eine Minderheit hält Etikette und Stil für eher unwichtig bzw. ganz unwichtig. Der Eindruck vom "guten Benehmen" hat sich aber geändert: Vor vier Jahrzehnten sprachen rund 60 Prozent aller Österreicher von schlechtem Benehmen, wenn ein Mann einer Frau nicht in den Mantel half, heute sieht kaum noch jeder Vierte darin einen Verstoß gegen die Regeln des Anstands.

Anbieter: IMAS International
Veröffentlicht: Sep 2012
Preis: kostenlos
Studientyp: Marktforschung
Branchen: Marketing & Medien • Mode & Lifestyle • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft
Tags: Anstand • Benehmen • Handy • Sitten • Umgangsformen • Öffentlichkeit

Sittenwandel in Österreich

 Die absolute Mehrheit der Österreicher hält Umgangsformen für sehr wichtig, nur eine Minderheit hält Etikette und Stil für eher unwichtig bzw. ganz unwichtig. Der Eindruck vom "guten Benehmen" hat sich aber geändert: Vor vier Jahrzehnten sprachen rund 60 Prozent aller Österreicher von schlechtem Benehmen, wenn ein Mann einer Frau nicht in den Mantel half, heute sieht kaum noch jeder Vierte darin einen Verstoß gegen die Regeln des Anstands. Für ebenfalls drei Fünftel der Bewohner war es 1973 ansonsten nicht akzeptabel, ein Theater in Alltagskleidung zu betreten, mittlerweile stört das nur noch jeden Dritten. Für schlechtes Benehmen in der heutigen Zeit steht nun aktuell aber vor allem "den eigenen Müll auf die Straße zu werfen", "sich im Supermarkt vorzudrängen" oder "einem älteren Fahrgast keinen Sitzplatz in der Straßenbahn anzubieten". Auch neue Technologien, wie das Benutzen des Handys im öffentlichen Raum (z.B. im Kino, Theater usw.), entwickeln sich zum großen Ärgernis.

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