Spectra Internet-Monitor: Nähern wir uns dem Sättigungspunkt? Der Boom von Social Media & Co gerät ins Stocken

Der SPECTRA Internet-Monitor zeigt in seiner jüngsten Messung: 71% der österreichischen Haushalte verfügen derzeit über einen InternetAnschluss. Das entspricht dem Wert von 2011. Damit stagniert die Internetpenetration erstmals seit vielen Jahren. Auch der Boom der sozialen Netzwerke geriet im letzten Jahr ins Stocken: Der Anteil der Nutzer sozialer Netzwerke blieb mit 34% praktisch unverändert.

Anbieter: Spectra
Veröffentlicht: Jun 2012
Preis: kostenlos
Studientyp: Marktforschung
Branchen: Marketing & Medien • Online & IKT & Elektronik • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft
Tags: Facebook • Internet • Internetnutzung • Social Media • Soziale Netzwerke

Der SPECTRA Internet-Monitor zeigt in seiner jüngsten Messung: 71% der österreichischen Haushalte verfügen derzeit über einen InternetAnschluss. Das entspricht dem Wert von 2011. Damit stagniert die Internetpenetration erstmals seit vielen Jahren. Auch der Boom der sozialen Netzwerke geriet im letzten Jahr ins Stocken: Der Anteil der Nutzer sozialer Netzwerke blieb mit 34% praktisch unverändert. Das bedeutet aber gleichzeitig, dass auch Facebook seinen Nutzerkreis von 2011 auf 2012 in Österreich nicht ausbauen konnte.

Der aktuelle SPECTRA Internet-Monitor zeigt, dass das Wachstum der privaten Internetzugänge im letzten Jahr zum Stillstand gekommen ist. Der Anteil der „Onliner“ belief sich im Juni 2012 auf 71% (2011: 72%). 

Nach wie vor haben die 15-29jährigen (91%) am häufigsten Zugang zum World Wide Web. Ins Stocken geraten ist auch der bisher stetige Anstieg bei der 50plus-Generation: Die Internetpenetration liegt in dieser Altersgruppe bei 50%. Damit ist die Hälfte der über 50jährigen noch immer unvernetzt. Es wird zu beobachten sein, ob sich diese Lücke nur langsam (allein durch das Nachrücken der jüngeren Altersgruppen) oder doch bald wieder dynamischer (durch echte Neuzugänge) füllen wird.

Auch zwischen dem unteren Bildungssegment und der Bildungselite klafft eine beträchtliche Lücke, die erst geschlossen werden muss: Nur 50% der Pflichtschulabgänger sind „online“, während sich 89% der Maturanten und Akademiker im Netz tummeln. 

Die Internetverwendung am Arbeitsplatz ist schon über viele Jahre gesehen mehr oder minder konstant: Ein Drittel (34%) hat im Büro Zugriff aufs Internet. Daraus resultiert eine Gesamtreichweite des Internets von 75% (privater und/oder dienstlicher Zugang zum Internet). Mit anderen Worten: 75% der Österreicher sind mit dem WWW vernetzt.

Die WWW-Aktivitäten haben sich bezüglich ihrer Vielfalt im letzten Jahr kaum verändert. Einerseits dominieren die Standardanwendungen wie das Versenden und Empfangen privater e-Mails, Surfen im WEB und suchen nach Informationen mehr denn je das Geschehen.

Andererseits erfreuen sich Social MediaAnwendungen in den sozialen Netzwerken zunehmender Beliebtheit.  

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