Studie Rauchgewohnheiten in Niederösterreich

Niederösterreichische Tabakkonsum-Studie, die die Rauchgewohnheiten der NiederösterreicherInnen im Blickfeld hat. Die Studie wurde als telefonische Befragung mit 3.029 Personen ab 16 Jahren im Zeitraum von November bis Dezember 2014 durchgeführt.

Anbieter: Institut für empirische Sozialforschung (IFES)
Veröffentlicht: Apr 2015
Preis: kostenlos
Studientyp: Marktforschung
Branchen: Gastronomie • Gesundheit • Tourismus, Freizeit & Sport • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft
Tags: Gesundheitsschäden • Nichtraucherschutz • Nikotin • Passivrauchen • Rauchen • Rauchverbot • Sucht • Tabak • Tabakkonsum • Zigaretten

25 Prozent der NiederösterreicherInnen rauchen (20 Prozent täglich, fünf Prozent gelegentlich). Besonders betroffen sind dabei Männer (24 Prozent täglich, sechs Prozent gelegentlich; Frauen im Vergleich: 16 Prozent täglich, vier Prozent gelegentlich) und die 30- bis 39-Jährigen (28 Prozent täglich, fünf Prozent gelegentlich).
Für rund zwei Drittel (34 Prozent) der NiederösterreicherInnen besitzt der Ausbau des Nichtraucherschutzes hohe Relevanz, insbesondere für Nichtraucher.
Der durchschnittliche Rauchbeginn liegt bei 17,7 Jahren. Dabei lässt sich feststellen, dass pro Jahrzehnt um ein Jahr früher mit dem Rauchen begonnen wird: Liegt das durchschnittliche Einstiegsalter bei der Gruppe "70 Jahre und älter" bei 21,4 Jahren, liegt jenes bei der Gruppe "bis 29 Jahre" bei 15,6 Jahren.
Die durchschnittliche Rauchdauer beträgt 20 Jahre, tägliche RaucherInnen rauchen überdurchschnittlich lange.
58 Prozent haben bereits versucht mit dem Rauchen aufzuhören, 36 Prozent mehr als ein Mal. Tägliche RaucherInnen versuchen eher als GelegenheitsraucherInnen mit dem Rauchen aufzuhören.
Hauptmotive um mit dem Rauchen aufzuhören sind gesundheitliche Beschwerden bzw. Angst vor Lungenkrebs und anderen gesundheitlichen Folgen sowie finanzielle Ersparnis und Kinderwunsch bzw. eine Schwangerschaft.
Vier von zehn NichtraucherInnen sehen sich von Passivrauch betroffen. Am stärksten sind die NichtraucherInnen dem Rauch beim Weggehen, in Restaurants, Bars, etc. ausgesetzt – dies trifft insbesondere auf die jungen Nichtraucher zu. Hier sehen sich rund zwei Drittel von Passivrauch betroffen.