Studie Tourismusmobilität 2030 - Marktanalyse, Statistiken, Trends und Strategien

Vor allem der Zusammenhang zwischen Infrastruktur und Mobilität stellt eine komplexe Querschnittsmaterie für die Weiterentwicklung des Tourismusstandortes Österreich dar

Anbieter: Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Veröffentlicht: Dez 2013
Preis: kostenlos
Studientyp: Branchenstudien • Marktdaten • Trendforschung • Wirtschaftsstatistik
Branchen: Tourismus, Freizeit & Sport • Verkehr & Mobilität
Tags: Freizeit • Freizeitwirtschaft • Geschäftsreisen • Herkunftsland • Konsum • Mobilität • Nachhaltigkeit • Reisen • Reiseverkehr • Tourismus • Tourismus-Satellitenkonto • Urlaub • Volkswirtschaft • Wertschöpfung

Mit der Tourismusstrategie 2010, erarbeitet durch das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) unter Einbindung der Bundesländer und zentraler Akteure/innen im Bereich Tourismus, wurde ein zukunftsorientierter und reflektierender Weg in der Entwicklung des österreichischen Touris- mus eingeschlagen. Die österreichische Tourismusstrategie „Neue Wege im Tourismus“ reagiert damit auf Trends, die mehr Effizienz, eine bessere Abst immung aller Partner/innen und mehr Innovation der Verantwortlichen im Österreich-Tourismus notwendig machen, um weiterhin erfolgreich und wettbewerbsfähig zu bleiben: Mit den Kernpunkten der Österrei chischen Tourismusstrategie „Alpen – Donau – Städte & Kultur“ konzentriert man sich auf drei starke Alleinstellungsmerkmale (USP). Maßnahmen in den Bereichen Marketing, Förderungen, Innovationen, Infrastruktur und hinsichtlich der Rahmenbedingungen run- den die strategischen Maßnahmenbündel ab. Vor allem der Zusammenhang zwischen Infrastruktur und Mobilität stellt eine komplexe Querschnittsmaterie für die Weiterentwicklung des Tourismusstandortes Österreich dar. Zentrale Herausforderungen bestehen darin, dass:

die Destinationen gut erreichbar sind, ohne andere Räume durch den Tourismustransitverkehr übermäßig zu belasten >> ökologische, soziale Aspekte

die Destination für Bewohner/innen und Tourist/innen gut erreichbar ist, ohne von anderen Ver- kehrsströmen behindert zu sein (etwa durc h Überlagerungen von Verkehren mit anderen Weg- zwecken) >> ökonomischer Aspekt

3. ein Mobilitätsangebot vor Ort zu schaffen, welches deutliche Vorzüge vor dem eigenen privaten Pkw aufweist und insbesondere die aktive Mobilität (zu Fuß gehen, Rad fahren) fördert >> Aspekte der Nachhaltigkeit und Resilienz.

Während unsere Gäste die Mobilität zum, am und vom Urlaubsort – und dies nicht nur mit dem privaten Pkw – zunehmend als Teil des Urlaubsangebotes selbst sehen und bewerten, kooperieren Tourismuswirtschaft und Verkehrsdienstleister noch zu wenig. Dies führt zu unabgestimmten Angeboten, zu Lücken in der Mobilitätskette bei der Anreise und in de r Urlaubsregion, zu Engpässen im Verkehrsnetz und schlussendlich zur Unzufriedenheit der Urlauber/inne n ebenso wie zu Belastungen der Wohn- und Arbeitsbevölkerung und der regionalen Wirtschaft. Entsprechend nach haltige Lösungen – kundenfreundlich, leistbar, umweltfreundlich – werden nur durch eine enge Kooperation der zentralen Akteur/innen im Bereich Tourismus und Verkehr erreicht werden können. Das Tourismusland Österreich braucht einfache, leicht zugängliche und ansprechende Informationen für unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse und Mobili- tätsstile, die eine flexible und komfortable Nutzung und Zugänglichkeit des jeweils besten Verkehrsmittels ermöglichen. Die Gestaltung der Tourismusmobilität ist ein Schlüssel für die zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Tourismuswirtschaft und bringt Synerg ien für die Lebensqualität und Wirtschaftskraft der Regionen.

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