Studie zur PC-Nutzung von Senioren

Aktuelle PC- und Internet-bezogene Angebote erfüllen häufig nicht die Erwartungen von Senioren. Im Gegenteil fühlen sich ältere Online-Nutzer im Rahmen der Nutzung digitaler Inhalte oftmals überfordert und unverstanden. Und das, obwohl sie sich digitale Teilhabe durchaus wünschen.

Anbieter: GIM
Veröffentlicht: Jul 2015
Auftraggeber: dukaPC GmbH
Autor: Dr. Stephan Telschow
Preis: kostenlos
Studientyp: Marktforschung • Usability, Customer Experience
Branchen: Marketing & Medien • Online & IKT & Elektronik • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft
Tags: Barrierefrei • Barrieren • Computer • Customer Experience • Digital Agenda • Internetnutzung • Marketing • Mediennutzung • Online • Online-Shopper • Senioren • Software • Vierenschutz

Dies ist eines der Kernergebnisse einer aktuellen Studie zur PC- und Web-Nutzung von Menschen ab 60 Jahren, die die GIM im Auftrag des Dänischen Unternehmens dukaPC GmbH, durchgeführt hat.         

Als besonders hohe Barrieren im Rahmen der konkreten Nutzung nennen die Befragten nahezu einhellig die korrekte Installation von Software-Updates und Virenschutzprogrammen sowie dieAnpassung von Passwörtern. Zudem fürchten digitale SeniorenDatenmissbrauch – man wünscht sich gleichermaßen sichere wie einfache Geräte und Systeme.

Trotz hoher Unzufriedenheit und unerfüllter Bedürfnisse, sieht die überwiegende Mehrheit der älteren PC-Nutzer jedoch viel Potential in der Computer-, bzw. speziell in der Internetnutzung: Das Web verspricht, ungelebte Wünsche zu realisieren und den Alltag aktiv und lebensfroh zu gestalten. Am Willen, sich in die digitalen Medien einzuarbeiten, fehlt es somit nicht – ganz im Gegenteil: Senioren wünschen sich digitale Teilhabe. 

Für die quantitativ-qualitative Studie wurden insgesamt 300 Telefoninterviews und vier tiefenpsychologische Gruppendiskussionen durchgeführt. Hierzu wurden zu je einem Drittel die Altersgruppen von 60 bis 65 Jahren, 66 bis 70 Jahren und 71 bis 75 Jahren befragt. Ein zentraler Faktor war hierbei der Nutzer-Status der Senioren (aktuelle Nutzer, ehemalige Nutzer und Nie-Nutzer von Computern).

Wenn Sie Fragen zur Studie haben, wenden Sie sich gerne an Frank Luschnat

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