Tiefencheck

Der INTEGRAL Tiefen-Check beruht auf Erkenntnissen der kognitiven Psychologie und auf unseren Erfahrungen mit Werbewirkungsforschung. Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass jede Werbewirkung auf freiwilligem Konsumenten"lernen" beruht.

Anbieter: Integral
Veröffentlicht: Apr 2014
Preis: Preis auf Anfrage
Studientyp: Marktforschungstool • Usability, Customer Experience
Branchen: Arbeitswelt • Bau & Wohnen • Bildung & Wissenschaft • Branchenübergreifend • Energie & Bergbau • Essen & Trinken • Finanzdienste • Gastronomie • Gesundheit • Handel & Dienstleistung • Kultur • Land & Forst • Marketing & Medien • Mode & Lifestyle • Online & IKT & Elektronik • Produktion • Religion • Tourismus, Freizeit & Sport • Umwelt & Ökologie • Verkehr & Mobilität • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft
Tags: Marke • Positionierung • TV • Wahrnehmung • Werbung

Tiefencheck

Der INTEGRAL Tiefen-Check beruht auf Erkenntnissen der kognitiven Psychologie und auf unseren Erfahrungen mit Werbewirkungsforschung. Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass jede Werbewirkung auf freiwilligem Konsumenten"lernen" beruht. Erfahrungsgemäß hat aber nur ein geringer Teil eines kompletten Reizangebotes (etwa eines TV-Spots) die Chance, wahrgenommen und verarbeitet zu werden und somit zur Wirkung zu führen; der weitaus größte Teil wird ausgefiltert und ignoriert oder vergessen. Die Filterung erfolgt im Wesentlichen auf drei Ebenen:

  1. Aufmerksamkeitsfilter: Nur jene Reize, auf die man aufmerksam wird, passieren diesen ersten Filter und kommen damit ins Kurzzeitgedächtnis; alle unterschwelligen Reize werden ignoriert. Im Kurzzeitgedächtnis werden schon die ersten semantischen Einheiten gebildet.

  2. Relevanzfilter: Nur was relevant ist, wird weiter bearbeitet und ins Langzeitgedächtnis transferiert. Subjektive Relevanz entsteht dann leichter, wenn die wahrgenommenen semantischen Einheiten die richtige Mischung aus Vertrautheit und Störung bzw. Neuigkeitswert aufweisen; denn zu Vertrautes ist trivial und daher irrelevant; zu Neues ist irritierend und wird oft deswegen ebenfalls ignoriert. Im Langzeitgedächtnis werden die neuen Gedächtnisinhalte bearbeitet und an vorhandene Strukturen angedockt, also in einen subjektiven Sinnzusammenhang gebracht.

  3. Praxisfilter: Nur jene neu gespeicherten Gedächtnisinhalte, welche für die Alltagspraxis funktionell sind, führen letztendlich zur Werbewirkung, indem sie etwa die Markenwahrnehmung verbessern und damit eine Imagewirkung erzielen und/ oder die Kaufwahrscheinlichkeiten erhöhen.

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