Unternehmen, Arbeitsstätten - Jungunternehmen – Ergebnisse im EU-Vergleich

Die Ergebnisse der Jungunternehmererhebung werden in der Publikation für ausgewählte Fragen auch im europäischen Vergleich dargestellt. Folgende EU-Mitgliedstaaten nahmen an der Studie teil: Bulgarien, Dänemark, Estland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Österreich, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien und die Tschechische Republik.

Anbieter: Statistik Austria
Veröffentlicht: Jan 2014
Autor: Statistik Austria
Preis: kostenlos
Studientyp: Marktforschung • Statistik • Statistik Tabellen
Branchen: Branchenübergreifend • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft
Tags: EU • Erfolgsfaktoren • Gründer • Gründung • International • Jungunternehmer • Wettbewerb

Ergebnisse im EU-Vergleich

Die Ergebnisse der Jungunternehmererhebung werden in der Publikation für ausgewählte Fragen auch im europäischen Vergleich dargestellt. Folgende EU-Mitgliedstaaten nahmen an der Studie teil: Bulgarien, Dänemark, Estland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Österreich, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien und die Tschechische Republik.

Was das Motiv betrifft, ein Unternehmen zu gründen, wurde der Wunsch nach einer neuen Herausforderung im Vergleich zum europäischen Durchschnitt in Österreich am häufigsten genannt (86,6% vs. 68,2%). Im europäischen Durchschnitt war das meist genannte Motiv der Wunsch, sein eigener Chef bzw. seine eigene Chefin zu sein (74,9%), an zweiter Stelle folgte bereits die Aussicht, mehr Geld zu verdienen (73,2%).

Bei der Finanzierung der Unternehmensgründung zeigt sich, dass im europäischen Vergleich eigene Finanzmittel (85,5%) ebenso wie in Österreich am häufigsten angegeben wurden. An zweiter Stelle stand hier jedoch die Unterstützung durch Freunde oder Familie (26,2%), danach erst Bankdarlehen mit Sicherheiten (11,3%).

In Hinblick auf die Absatzmärkte des Jungunternehmens wurde in Österreich gegenüber dem europäischen Durchschnitt der internationale Markt innerhalb bzw. außerhalb der EU häufiger genannt (29,5% vs. 10,0%).

Österreichs Gründungspersonen waren bei der Beurteilung der Wirtschaftlichkeit optimistischer als jene im europäischen Durchschnitt, wo nur 3,4% der Befragten die Wirtschaftlichkeit als „sehr gut“ (Österreich: 15,5%), 34,6% als „gut“ (Österreich: 48,2%) und fast 40% als „gerade noch ausreichend“ einschätzten.

Was die strategischen Pläne für das Jungunternehmen betrifft, wollten es in Österreich mehr Gründungspersonen weiterführen als im europäischen Durchschnitt (88,1% vs. 80,8%).

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