Zuckerkonsum und Limonaden in Deutschland 2021

Limonaden sind wieder im Trend. Zucker­re­du­ziert auch, doch mit mäßiger Wir­kung im Ver­brau­cher­ver­hal­ten. Zucker­steuern oder Zucker-Diffamierung sind keine Erfolgs­lösung. Besser Zucker schritt­weise in Lebens­mitteln reduzieren.

Anbieter: K&A BrandResearch
Veröffentlicht: Okt 2021
Preis: kostenlos
Studientyp: Blog & Paper
Branchen: Essen & Trinken • Gesundheit • Handel & Dienstleistung
Tags: Getränkehandel • Getränkekonsum • Limonaden • Zuckerkonsum

Eine schrittweise Zuckerreduzierung ist sinnvoll

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gibt auf seiner Website als aktuelles Ziel aus, dass der Zuckergehalt in Süßgetränken bis 2025 um 15 Prozent sinken soll. Von 2018 auf 2019 ist der durchschnittliche Zuckeranteil bereits gesunken, allerdings bei Limonaden deutlich unterdurchschnittlich. 15 Prozent Reduzierung über sieben Jahre zeigt keine starke politische Überzeugung. Ist Zucker nun böse oder unschuldig? Wenn die Antwort nur so einfach wäre.

Es ist wie immer im Leben, die Sache ist komplex. Es kommt auf den Kontext an. Überkonsum von einfachen Kohlehydraten und Diabetes sind inzwischen wissenschaftlich weitgehend unstrittig verknüpft. Populäre „wissenschaftliche“ Studien renommierter amerikanischer Universitäten, die vor Jahrzehnten Zucker freigesprochen und den schwarzen Peter an das Fett weitergegeben hatten, wurden inzwischen als Auftragsforschung der Zuckervermarkter enttarnt. 

Trotz Aufklärung und Süßstoffen bleibt der Verbrauch stabil

Themen im Artikel in GETRÄNKEFACHGROSSHANDEL 11/2020

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