Online Sportwetten im Rahmen der FIFA 2014

Anlässlich der FIFA Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien hat das Online Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com die Online-Sportwetten-Anbieter in Österreich, Deutschland und Deutschschweiz unter die Lupe genommen.

Anbieter: marketagent
Veröffentlicht: Aug 2014
Preis: € 1990 (exkl. Ust)
Studientyp: Marktforschung
Branchen: Handel & Dienstleistung • Marketing & Medien • Online & IKT & Elektronik • Tourismus, Freizeit & Sport
Tags: Glücksspiel • Image • Kaufkriterien • Marke • Online Bedding • Online Gaming • Spielsucht • Sportwetten • Wetten

Online Sportwetten im Rahmen der FIFA 2014

Anlässlich der FIFA Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien hat das Online Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com die Online-Sportwetten-Anbieter in Österreich, Deutschland und Deutschschweiz unter die Lupe genommen. Insgesamt 4.345 Personen zwischen 18 und 49 Jahren wurden zu den Themen Sportwetten und deren Anbieter befragt. Ergebnis: Knapp die Hälfte der Fußballfans hat bereits Geld auf eine Online-Fußballwette platziert. 12,9 Prozent der Online-Glücksspieler wetten ausschließlich bei Großevents. Zwei Drittel der Online-Sportwetter haben auf Spiele der WM gewettet. Fünf von Zehn freuen sich über einen positiven Wetterfolg. Bei Sportwetten-Anbietern schätzen die Zocker vor allem seriöse Anbieter und die Online-Wettmöglichkeit. Der Sportwetten-Anbieter „Bwin“ weist den größten Bekanntheitsgrad auf. Die besten Sympathiewerte genießt in Österreich „Win2day“.

Marketagent.com hat im Rahmen der aktuellen Studie 4.345 Personen zwischen 18 und 49 Jahren zu den Themen FIFA WM 2014 und Online-Sportwetten befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass sechs von zehn Befragten (61,4%) grundsätzlich an der letzten Fußball Weltmeisterschaft interessiert waren.

In Sachen Glücksspiel nimmt das Interesse nicht ab, denn Geld auf Fußballwetten zu setzen, gehört immer mehr zum Vergnügen dazu. „Jeder zweite Fußballfan (50,2%) hat schon einmal eine Online-Fußballwette platziert“, so Mag. Dominique Ertl, Studienleiterin von Marketagent.com.

Während der WM-Zeit forderten offenbar auch viele Gelegenheitsspieler ihr Glück heraus. 12,9 Prozent der Online-Glücksspieler wetten ausschließlich bei Großereignissen wie eben die Fußball-WM. Weitere 21,3 Prozent setzten zumindest einmal pro Woche Geld auf diverse Online-Sportwetten. Insgesamt haben 68,8 Prozent der Online-Spieler im deutschsprachigen Raum auf zumindest ein Spiel der Fußball Weltmeisterschaft gewettet. Die WM hat also ohne Zweifel ein Wettfieber ausgelöst.

Nachdem die Weltmeisterschaft nun vorbei ist und alle Sieger feststehen, konnten die Wetten ausgezahlt werden. Natürlich gab es hier Gewinner und Verlierer. Knapp die Hälfte der Zocker (48,8%) freut sich über eine positive Bereicherung. Bei immerhin 23,5 Prozent der Wettspezialisten halten sich Gewinn und Verlust die Waage. Bei zwei von Zehn (17,8%) ist der Wetterfolg eher negativ ausgefallen und bei 10 Prozent sogar sehr negativ.

Bei Sportwetten-Anbietern schätzen die Glücksspieler vor allem seriöse Anbieter (39,1%) und die Online-Wettmöglichkeit (38,2%). Auch attraktive Quoten (32,9%), eine schnelle und sichere Auszahlung (30,8%), sowie einfache Einzahlungsoptionen (26,8%) spielen eine wichtige Rolle. Ein guter Ruf (26,7%) und die Zuverlässigkeit (26,0%) des Anbieters stellen durchaus weitere Anreize da, sich für einen Sportwetten-Anbieter zu entscheiden.

Zu den ganz Großen der Online-Wettbranche in Österreich zählen laut der aktuellen Marketagent.com Umfrage die Anbieter „Bwin“ (gestützte Bekanntheit: 80,0% AT), gefolgt von „William Hill“ (79,4%) und „Win2day“ (79,0%). Zum Thema Image-Wahrnehmung der Online-Sportwettenanbieter aus Sicht der Konsumenten liegen ebenso aktuelle Ergebnisse vor. Als sympathischster Sportwettenanbieter wird in Österreich „Win2day“ (Top-Box-Wert „sehr sympathisch“: 28,0%) wahrgenommen. Knapp dahinter auf der Sympathieskala liegt „Bwin“ (27,4%).

Die Befragung ging unmittelbar nach dem WM-Finale ins Feld. Die Stichprobe wurde hinsichtlich Geschlechterverteilung disproportional gesteuert (90% Männer, 10% Frauen).

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