Strategien für das Medienformat Podcast 2017

Die Audiowelten des Internets gewinnen im Moment erneut an Aufmerksamkeit. Von Podcast über Webradios bis hin zu Musik-Streamingdiensten. Astrid Wasitschek von Trend One über Strategien für das Medienformat der Stunde.

Anbieter: TRENDONE
Veröffentlicht: Nov 2017
Autor: Astrid Wasitschek
Preis: kostenlos
Studientyp: Trendforschung
Branchen: Marketing & Medien • Online & IKT & Elektronik
Tags: Music Streaming • Podcasts • Webradio

Der gezielte, akustische Konsum von Inhalten ist zum neuen Use-Case geworden – und Podcasts sind in aller Munde. Vor allem bei der sehr jungen Zielgruppe. Inzwischen hören 27 Prozent der 14- bis 29-Jährigen zumindest gelegentlich Podcasts.

Aber Podcasts gab es doch schon mal! Vor ein paar Jahren. Dann verschwanden sie wieder in der gefühlten Versenkung. Aber sie sind wieder da. Und diesmal richtig. Wie kam’s?

Zum einen durch die zunehmend um sich greifende Screen Fatigue (siehe unten) und die gestiegene Mobilität, die immer längere Pendelzeiten zur Folge hat. Zum anderen durch ansprechende Inhalte wie „Serial“, der Erzählpodcast aus den USA. Ein völlig neues Erzählformat. In Deutschland boten sich Podcasts als Zweitverwertung für Radiosendungen an. So auch Sanft & Sorgfältig mit Jan Böhmermann und Olli Schulz, das mittlerweile als „Fest & Flauschig“ exklusiv auf Spotify zu hören ist.

Inzwischen ist die Podcast-Landschaft gehörig gewachsen. Talentierte Einzelpersonen, Promis mit Moderationserfahrung sowie Redakteure von Medienhäusern – Podcasts können quasi von jedem gelauncht werden. Klar ist: wie bei fast jedem Medienformat kommt es auf die Persönlichkeit und das Talent des Moderators an, ob ein Podcast erfolgreich ist.

Weitere Themen im Artikel

  • Was können Podcasts?
  • Warum sollten Podcasts eingesetzt werden?
  • Auf welche Trends und Bedürfnisse zahlen Podcasts ein?  
  • Inhalte & Tipps für Einsteiger

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