GENERALI Zukunftsstudie 2014
13. Aug 2014 • News • Generali • Marktforschung • Trendforschung • Branchenübergreifend
Unverändert optimistisch blicken die Österreicherinnen und Österreicher in die Zukunft. Laut der 8. Auflage der Generali Zukunftsstudie geben 77% der 2.000 befragten Österreicher ab 15 Jahren an, mit Zuversicht auf die kommenden Jahre zu blicken.GENERALI ZUKUNFTSSTUDIE 2014: TEUERUNG IST GRÖSSTE SORGE DER ÖSTERREICHER
73% FÜRCHTEN ANSTIEG DER LEBENSHALTUNGSKOSTEN
77% BLICKEN DENNOCH ZUVERSICHTLICH IN DIE ZUKUNFT
FAMILIE IST FÜR ZWEI DRITTEL DER GRÖSSTE „GLÜCKSBRINGER“ IM LEBEN
Wien, 28. Juli 2014 – Unverändert optimistisch blicken die Österreicherinnen und Österreicher in die Zukunft. Laut der 8. Auflage der Generali Zukunftsstudie geben 77% der 2.000 befragten Österreicher ab 15 Jahren an, mit Zuversicht auf die kommenden Jahre zu blicken. Dieser Wert entspricht der letzten Erhebung vor zwei Jahren. Weniger erfreulich wird hingegen die künftige Entwicklung der Altersarmut, der Arbeitslosigkeit, des Wohlstandes und der Lebensqualität gesehen. Die Österreicher fürchten 2014 wieder stärker wirtschaftliche und politische Risiken. Knapp zwei Drittel der Befragten sind der Meinung, dass es der kommenden Generation schlechter gehen wird. Die Sorgen um die Gesundheit und die Umwelt sind hingegen wieder gesunken. Familie, Freunde und Freizeit sind die bestimmenden Faktoren für Freude und Glück im Alltag.
TEUERUNG IST WIEDER SORGE NUMMER 1
73% bereitet der Anstieg der Lebenshaltungskosten Sorgen – um 6 Prozentpunkte mehr als noch 2012. 59% haben Bedenken gegen eine Verschlechterung der Wirtschaftslage, 58% befürchten Pensionskürzungen und 53% Steuererhöhungen. Damit liegen wirtschaftliche und politische Themen auf den vordersten Plätzen der genannten Risiken und verdrängen die im Vorjahr dominierenden Themen weiter nach hinten: Schwere Krankheit von Platz 2 auf Platz 8, Umweltverschmutzung von Platz 3 auf Platz 5 und Kürzung der staatlichen Gesundheitsleistungen von Platz 4 auf Platz 7.
Zugenommen hat auch die Angst vor Krieg und bewaffneten Konflikten sowie kriminellen Übergriffen. Raub, Einbruch und Diebstahl sind vor allem in Ostösterreich ein großes Thema. 66% der Burgenländer, 56% der Niederösterreicher und 54% der Wiener listen dieses Risiko auf, jedoch nur 41% der Tiroler und 43% der Vorarlberger.