30 Prozent der Deutschen nutzen bereits Smart-Home-Anwendungen

12. Feb 2016 • News • SPLENDID RESEARCH • Branchenstudien • Marktforschung • Gesundheit • Bau & Wohnen • Online & IKT & Elektronik • Marketing & Medien • Sicherheit

Plötzlicher Kälteeinbruch, niemand zuhause und die Wohnung ist trotzdem behaglich warm? Der Kühlschrank schickt eine Nachricht aufs Smartphone, welche Lebensmittel eingekauft werden müssen? Smart Home macht’s möglich und unseren Alltag somit immer komfortabler. Eine aktuelle Studie deckt auf, welche Anwendungen wir bereits bewusst oder unbewusst nutzen und wie sich der Trend voraussichtlich entwickeln wird.


Die Infografik zeigt Anwendergruppen und aktuelle Nutzung von Smart Home Produkten in Deutschland 2016

Das Marktforschungsinstitut Dr. Grieger & Cie. hat in Zusammenarbeit mit dem SmartHome Initiative Deutschland e.V. im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.017 Deutsche zum Thema Smart-Home befragt. Untersucht wurden neben der aktuellen Marktgröße auch Nutzung und Nutzungswünsche verschiedener Smart Home-Anwendungen, Treiber und Hemmnisse der unterschiedlichen Anwendergruppen, Bekanntheit und Zufriedenheit mit Herstellern sowie das perfekte Smart-Home-System aus Sicht der Nutzer und Interessenten.

Den Ergebnissen der Studie zufolge nutzen bereits 30 Prozent der Befragten Smart-Home-Anwendungen. Gut die Hälfte hat Interesse an einer Nutzung und lediglich jeder Fünfte lehnt eine Nutzung momentan noch komplett ab. Gründe für die Ablehnung finden sich vorrangig in den (vermeintlich) hohen Kosten für Anschaffung, Einbau und Betrieb der Anwendungen. Zudem herrscht unter den Anwendern eine allgemeine Unsicherheit hinsichtlich der Datensicherheit. Ein weiteres Hemmnis ist derzeit noch die Inkompatibilität von Geräten unterschiedlicher Hersteller. Dies spiegelt sich in dem Wunsch der deutschen Interessenten und Nutzer wider, die Steuerung aller Smart Home-Anwendungen über eine einzige App vorzunehmen.

Die beliebtesten Anwendungen der deutschen Smart Home-Nutzer stammen derzeit aus den Bereichen Energiemanagement sowie Entertainment & Kommunikation. Einen weiter zunehmenden Trend zu Anwendungen stellte das Hamburger Institut auch im Bereich Sicherheit fest. „Die Breite an Smart Home-Anwendungen ruft Hersteller und Anbieter unterschiedlichster Couleur auf den Plan. Dadurch verlieren die Marktteilnehmer bisweilen den Nutzer aus dem Blick.“, erläutert Bianca Emmert, Studienleiterin bei Dr. Grieger & Cie. Marktforschung.

An dieser Stelle ist die Branche als Ganzes gefordert: „Um das rasante Wachstum des Smart Home-Marktes der letzten Jahre fortzusetzen, müssen die Hersteller verbraucherorientiert handeln und vor allem Sorgen sowie Einstiegsängste abbauen und zudem eine stärkere Kommunikationsstrategie fahren.“, so Emmert weiter.

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