60% der WienerInnen sind Shopping-Muffel

30. Jan 2018 • News • meinungsraum.at • Marktforschung • Umwelt & Ökologie • Handel & Dienstleistung

Einkaufen/Shoppen zählt nicht unbedingt zu den Lieblingsbeschäftigungen der Wienerinnen und Wiener: lediglich 8% lieben das Shoppingerlebnis, weitere 8% finden Spaß daran und 24% bummeln gerne, wenn sie Zeit haben. Es verbleiben 60%, die dem Einkaufen sehr pragmatisch bis ablehnend gegenüber stehen. Wo, wie, was und warum die WienerInnen einkaufen, zeigt eine aktuelle Studie von meinungsraum.at im Auftrag von Radio Wien.


Die Studie gibt Antworten auf die Fragen:

  • Wie viel Freude macht Ihnen das Kaufen bestimmter Produkte?
  • Shopping-Affinität: Wie gerne gehen Sie einkaufen?
  • Ordnung in Haus/Wohnung
  • Welche Rolle spielt Shopping (alles außer Lebensmittel) für Sie?
  • Welche Faktoren sind für Sie beim Einkaufen wichtig?
  • Welche Anschaffung hat Sie in letzter Zeit besonders gefreut?

Kernergebnisse

  • Einkaufen/Shoppen zählt nicht unbedingt zu den Lieblingsbeschäftigungen der Wienerinnen und Wiener: lediglich 8% lieben das Shoppingerlebnis, weitere 8% finden Spaß daran und 24% bummeln gerne, wenn sie Zeit haben. Es verbleiben somit 60%, die dem Einkaufen sehr pragmatisch bis ablehnend gegenüber stehen.

Einkaufen/Shoppen zählt nicht unbedingt zu den Lieblingsbeschäftigungen der Wienerinnen und Wiener: lediglich 8% lieben das Shoppingerlebnis, weitere 8% finden Spaß daran und 24% bummeln gerne, wenn sie Zeit haben. Es verbleiben somit 60%, die dem Einkaufen sehr pragmatisch bis ablehnend gegenüber stehen.

  • Die besonders Shopping-Affinen kaufen am liebsten Produkte, die ihnen nahe sind und mit denen sie sich verwöhnen: Kleidung, Schuhe, Kosmetik, Bücher
  • Über alle Käufer gerechnet rangieren Putzmittel an letzter Stelle, wenn es um Freude am Einkaufen geht, wobei immerhin 22% der Befragten sogar am Kauf in dieser Kategorie Freude haben
  • Die Männerdomäne beim Einkauf ist die Elektronik, in allen anderen Kategorien liegen die Geschlechter gleich auf bzw. Frauen deutlich vor den Männern
  • 71% der Befragten legen Wert auf einen günstigen Einkauf und halten laufend Ausschau nach Sonderangeboten. 59% besuchen hautsächlich ihre Lieblingsgeschäfte und sind somit nicht sehr vielseitig in der Geschäftsauswahl.
  • Ein Drittel belohnt sich mit etwas Schönem, Shopping aus Langeweile auf Home Shopping Kanälen praktizieren aber nur 5%
  • Einen bewußteren Umgang nimmt sich knapp die Hälfte der Befragten vor: diese Personen haben sich vorgenommen, eine Zeit lang weniger oder gar nichts zu kaufen. 43% haben manchmal ein schlechtes Gewissen, weil sie zu viel Geld beim Shoppen ausgebe
  • Das Hauptkriterium beim Shoppen ist für mehr als 90% „Gefallen am Produkt“vor dem Preis
  • Faktoren wie Herkunft, Umweltbelastung, Ressourcenverbrauch sind lediglich für knapp die Hälfte ein Thema

Studiensteckbrief

Auftraggeber: Radio Wien
Thematik: Kaufen wir zu viel?
Zielgruppe: Wien und Speckgürtel im Alter von 14-65 Jahren, repräsentativ nach Geschlecht, Alter, Schulbildung und Bundesland
Stichprobenmethode: Panel-Umfrage anhand des meinungsraum.at online-Panel (dzt. rund 30.000 PanelistInnen in ganz Österreich)
Nettostichprobe: 300 Interviews
Interviewdauer: ca. 3 Minuten
Feldzeit: 19.01.2018 – 22.01.201

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