Alarmanlagen durch wahrgenommene Sicherheitslage weiter im Vormarsch

26. Sep 2016 • News • Branchenradar • Branchenstudien • Marktdaten • Wirtschaftsstatistik • Branchenstudien • Bau & Wohnen • Handel & Dienstleistung • Produktion • Sicherheit

Die Nachfrage nach Alarmanlagen in Österreich steigt zum dritten Mal in Folge signifikant. Treiber ist erneut die heiß diskutierte Sicherheitslage, die in der Wahrnehmung vieler sich erneut verschlechterte; davon profitiert die Branche.


Kaum ein Thema beherrschte den öffentlichen Diskurs so stark wie die Sicherheitslage. Wenig erstaunlich daher, dass die Angst vor Wohnungseinbrüchen weiter zunimmt, auch wenn die Einbruchsstatistik des Innenministeriums für 2014 noch rückläufige Werte veröffentlichte. Die Auswirkungen der anhaltend schlechten Wirtschaftslage in den östlichen Nachbarländern, die Frage der Grenzsicherung im Schengenraum und der steigende Migrationsdruck sorgen für eine wachsende Verunsicherung bei einem immer größer werdenden Teil der Bevölkerung. Davon profitiert die Branche der Alarmanlagen. Der Absatz mit Alarmanlagen stieg 2015 um über 13 Prozent auf nunmehr insgesamt rund 16.600 Stück. Am stärksten gestaltete sich das Nachfragewachstum in Ost- und Oberösterreich, mit Spitzenwerten im Burgenland bei über 15 Prozent mehr abgesetzten Alarmanlagen. Im Westen hingegen lag der Zuwachs nur bei rund drei Prozent geg. VJ.

Marktentwicklung Alarmanlagen total in Österreich | Herstellerumsatz in Mio. Euro

Der Absatz mit Alarmanlagen stieg 2015 um über 13 Prozent auf nunmehr insgesamt rund 16.600 Stück. Am stärksten gestaltete sich das Nachfragewachstum in Ost- und Oberösterreich, mit Spitzenwerten im Burgenland bei über 15 Prozent mehr abgesetzten Alarmanlagen. Im Westen hingegen lag der Zuwachs nur bei rund drei Prozent geg. VJ.

Knapp 73 Prozent aller im Jahr 2015 verkauften Alarmanlagen entsprechen den Kriterien des VSÖ (Verband der Sicherheitsunternehmen Österreichs) und sind damit zertifiziert. Die übrigen Systeme sind nicht-zertifizierte Anlagen, die überwiegend in Bau- oder Elektromärkten bzw. im Onlinehandel erworben werden.

Bemerkenswert ist, dass trotz der rasant wachsenden Nachfrage die Preise weiter massiv unter Druck stehen. Der Durchschnittspreis auf Warengruppenebene (ohne Händleraufschlag, Montage und Mehrwertsteuer) sinkt um nahezu 11 Prozent geg. VJ auf nur mehr knapp € 1.250. Als Konsequenz stiegen auch die Herstellererlöse lediglich um +1,1% geg. VJ auf € 20,8 Millionen.Quelle: 

Für weitere Informationen besuchen Sie www.branchenradar.com oder kontaktieren Sie ihre persönliche Ansprechpartnerin Sabine Hengster:
Tel.: +43 1 470 65 10 - 0 I Email: sh@kfp.at

Context Marketing