Arbeitszeitverkürzung und Maschinensteuer kommen gut an

14. Jul 2016 • News • Kurier • Marktforschung • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft • Arbeitswelt

Eine OGM-Umfrage für den KURIER zeigt, dass Kern vor allem auch mit seinen inhaltlichen Ansätzen punkten kann. Die "Maschinensteuer" (oder Wertschöpfungsabgabe) hält die Mehrheit von 53 Prozent für einen guten Vorschlag. Die Verkürzung der Arbeitszeit beurteilen 47 Prozent posotiv.

Die Umfrage im Detail: Die von der ÖVP vehement abgelehnte "Maschinensteuer" (oder Wertschöpfungsabgabe) hält die Mehrheit von 53 Prozent für einen guten Vorschlag. Je 69 Prozent unter den Wählern von SPÖ und Grünen begrüßen die Idee, unter den ÖVP-Wählern sind es immerhin 38 Prozent.

Befragt wurde – wie üblich – ein repräsentativer Querschnitt der Bevölkerung. In dieser haben Arbeitnehmer, nicht Arbeitgeber die klare Mehrheit. Das spiegelt sich im Ergebnis wider. Bachmayer: "Es gibt zur Maschinensteuer auch gewichtige Gegenargumente. Aber in der Umfrage schlägt natürlich die Arbeitnehmer-Sicht durch, die weniger den Standort oder volkswirtschaftliches Interesse im Fokus hat, sondern die Sicht auf den eigenen Arbeitsplatz. So erklärt sich die hohe Zustimmung."

Weniger deutlich, aber immer noch mehrheitlich positiv kommt Kerns Begehren an, die Arbeitszeit zu verkürzen. 47 Prozent sagen "guter Vorschlag", 40 Prozent halten dagegen. Und wieder: Unter SPÖ-Wählern gibt es 62 Prozent Befürworter, bei ÖVP-Wählern 31 Prozent.

Auch diese Idee lehnt ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner strikt ab – und hat, wie bei der Maschinensteuer, ausgeschlossen, dass seine Partei da mitzieht.

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