Baustoffindustrie erwartet in Österreich bis Jahresende eine rote Null

21. Sep 2020 • News • Branchenstudien • Marktdaten • Trendforschung • Marktanalyse • Bau & Wohnen • Handel & Dienstleistung

Die Baustoffindustrie dürfte im heurigen Jahr mit einem blauen Auge davon kommen, zeigen aktuelle Daten einer Konjunkturbefragung des Marktforschungsinstituts BRANCHENRADAR.com Marktanalyse.


Wenngleich der durch die Covid 19 - Pandemie bedingte Lockdown in der Bauwirtschaft vergleichsweise überschaubar war, sanken im ersten Halbjahr 2020 die Erlöse der Hersteller von bauaffinen Produkten auf breiter Front. So meldeten etwa die Produzenten von Fertigteilhäusern, Fenstern und Türen sowie Dachmaterial einen Umsatzrückgang von durchschnittlich etwas mehr als drei Prozent gegenüber Vorjahr. Im Bereich der Bauchemie sowie bei Aufzügen lagen die Erlöse um durchschnittlich rund vier Prozent hinter Vorjahr, bei Mauersteinen um knapp fünf Prozent und bei Dämmstoffen sogar um sechs Prozent.

Die Nachfrage nach Badezimmermöbeln wächst im Jahr 2016 moderat um +0,6% geg. VJ auf nunmehr 414.000 Schränke. Besonders gefragt sind Hochschränke sowie Schränke mit Spiegeln. Der Absatz von Unterschränken stagniert auf Vorjahresniveau. Gleichzeitig hält der Trend zu höherpreisigen Produkten an. Auf Warengruppenebe erhöht sich der Durchschnittspreis um +1,8% geg. VJ.

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