Bauwirtschaft in Österreich - erhebliche Produktivitätsprobleme

22. Sep 2019 • News • KREUTZER FISCHER & PARTNER • Branchenstudien • Marktdaten • Marktforschung • Wirtschaftsstatistik • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft • Bau & Wohnen

Die Bauwirtschaft ist in Österreich der einzige Wirtschaftssektor, der in den letzten rund zwanzig Jahren an Produktivität verlor. Leistbares Wohnen wird ohne Effizienzsteigerung am Bau aber nicht realisierbar sein, zeigt eine aktuelle Studie des Beraternetzwerks KREUTZER FISCHER & PARTNER.


Die Eindämmung des Preisauftriebs bei den Wohnkosten ist im aktuellen Wahlkampf beherrschendes Thema. An Vorschlägen dieses Ziel zu erreichen mangelt es nicht. Möglicherweise sollte der Fokus aber nicht alleine auf die Neuregulierung des Mietmarktes gelegt werden. Vielmehr könnten die Ursachen für die explodierenden Mieten auch in der Entwicklung der Entstehungskosten gesucht werden. Dabei würde man rasch auf einen nur in Fachkreisen diskutierten Missstand aufmerksam werden: die mangelnde Produktivität in der Baubranche. Denn neben der massiven Nachfrage von Seiten institutioneller Anleger und rasant steigenden Grundstückskosten sind die, infolge fehlender Produktivitätsgewinne, steigenden Baupreise der ursächliche Grund für die Teuerung im Wohnbau.

Entwicklung der Produktivität nach Wirtschaftssektoren in Österreich 1995 bis 2018

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