Bisherige Tourismus-Wintersaison 2017/18 ereicht erneut Höchstwert

04. Apr 2018 • News • Statistik Austria • Statistik • Wirtschaftsstatistik • Infografik • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft • Tourismus, Freizeit & Sport • Gastronomie

In der bisherigen Wintersaison 2017/18 (November 2017 bis Februar 2018) wurden laut vorläufigen Ergebnissen von Statistik Austria rund 49 Mio. Nächtigungen sowie 13,26 Mio. Ankünfte in österreichischen Beherbergungsbetrieben registriert. Gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr nahm die Zahl der Nächtigungen um 5,7% zu, die Zahl der Ankünfte stieg um 4,8%.

Der Nächtigungszuwachs ist neben den inländischen Steigerungen (+3,2% auf 11,02 Mio.) vor allem auf die beiden wichtigsten ausländischen Herkunftsländer Deutschland (+7,8% auf 18,26 Mio.) und Niederlande (+7,6% auf 4,37 Mio.) zurückzuführen (siehe Tabellen 1 und 2).

In den ersten vier Monaten der aktuellen Wintersaison konnten alle Unterkunftskategorien einen Nächtigungszuwachs verzeichnen, wobei der stärkste relative Zuwachs mit 12,9% in gewerblichen Ferienwohnungen und -häusern verzeichnet wurde.

5,0% mehr Nächtigungen im stärksten Monat der Wintersaison

Der Februar ist mit einem Anteil von über 25% der stärkste Monat der Wintersaison und seit 2002 der zweitstärkste Monat des Jahres nach dem August. Im Februar 2018 stieg die Zahl der Nächtigungen auf 18,16 Mio. und übertraf somit den Vorjahreswert um 5,0%. Dieses Ergebnis ist auf die Nächtigungszunahme ausländischer Gäste zurückzuführen (+6,3% auf 14,60 Mio.), während die Zahl der inländischen Gästenächtigungen mit einer Zunahme von 0,2% im Vergleich zum Vorjahresmonat weitgehend unverändert blieb.

Bei den Nächtigungen des wichtigsten ausländischen Herkunftsmarkts Deutschland, der mit 6,58 Mio. Nächtigungen fast doppelt so bedeutsam ist wie der inländische Markt, wurde ein überdurchschnittlich hoher Zuwachs von 14,6% verzeichnet. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Semesterferien 2018 im Gegensatz zum Vorjahr in jedem deutschen Bundesland in den Februar fielen. Abnahmen gab es beim Nächtigungsaufkommen von Gästen aus der Schweiz und Liechtenstein (-4,7%), aus dem Vereinigten Königreich (-6,5%), aus Dänemark (-12,9%) und aus Polen (-16,3%; siehe Tabellen 3 und 4).

Die Zahl der Nächtigungen im bisherigen Kalenderjahr 2018 (Jänner und Februar) nahm um 5,3% auf 33,59 Mio. zu, jene der Ankünfte stieg um 3,9% auf 7,82 Mio. (siehe Tabellen 5 und 6).

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