Das Ende der Hotel-Ära?

19. Jun 2018 • News • Statista • Marktforschung • Tourismus, Freizeit & Sport • Online & IKT & Elektronik

Ein Viertel der Onliner weltweit haben im letzten Jahr Ferienunterkünfte gebucht. Mit der steigenden Popularität von Airbnb scheint es, als wären klassische Hotels nicht mehr im Trend. Das zeigt die Studie Global Consumer Survey von Statista. Deutschland und Österreich liegen im unteren Mittelfeld.


Resorts und Hotelanlagen sind nicht mehr angesagt unter den modernen Reisenden. Heutzutage wünschen sich Reisende authentischere und einzigartigere Erlebnisse, als Hotelketten sie bieten können und buchen lieber (private) Ferienwohnungen oder Ferienhäuser: Schon jetzt bucht ein Viertel der Onliner weltweit Ferienunterkünfte zusätzlich oder anstelle von Hotels. Airbnb als neues, aber bereits meist genutztes Portal für Unterkünfte, modernisiert den Markt.

Weltweit liegt der Anteil an Onlinern, die Ferienunterkünfte mieten, bei 24%

Weltweit liegt der Anteil an Onlinern, die Ferienunterkünfte mieten, bei 24%

Hotels werden immer noch häufiger gebucht als Ferienunterkünfte

Airbnb ist in Deutschland das meistgenutzte Portal für die Buchung von Ferienunterkünften

Das Diagramm zeit den Anteil an Onlinern, denen besondere Erlebnisse und günstige Angebote beim Reisen wichtig sind – je nach genutztem Ferienunterkünfte-Portal.

Im Allgemeinen legen gut 30% der Nutzer von Feriendomizilen wert auf günstige Angebote, für knapp 50% sind besondere Erlebnisse von Bedeutung. Nutzer der beiden meistgenutzten Ferienunterkunftsportale Airbnb und FeWo-direkt sind weniger auf günstige Angebote und mehr auf besondere Erlebnisse aus als durchschnittliche Bucher von Feriendomizilen.

18% der Befragten haben über Airbnb gebucht, davon sagen 37% „bei Reisen suche ich immer das günstigste Angebot” und 63% stimmen „auf Reisen will ich etwas ganz Besonderes erleben“ zu.

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