Das richtige Hotelzimmer für anspruchsvolle internationale Gäste

06. Aug 2017 • News • SINUS • Marktforschungstool • Trendforschung • Marktsegmentierung • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft • Tourismus, Freizeit & Sport • Handel & Dienstleistung • Marketing & Medien • Mode & Lifestyle • Branchenübergreifend

Innovative und nutzerorientierte Hotelzimmer-Konzepte entstehen nur dann, wenn Designer sich in ihre Gäste hineinversetzen und sie verstehen. Die Sinus-Meta-Milieus können dabei helfen, das richtige Zimmer für anspruchsvolle internationale Zielgruppen zu entwerfen.


Innovative und nutzerorientierte Hotelzimmer-Konzepte entstehen nur dann, wenn Designer sich in ihre Gäste hineinversetzen und sie verstehen. Die Sinus-Meta-Milieus können dabei helfen, das richtige Zimmer für anspruchsvolle internationale Zielgruppen zu entwerfen. Denn die Meta-Milieus sortieren Menschen in Gruppen Gleichgesinnter, also Menschen mit ähnlichen Werten, Lebensstilen und ästhetischen Vorlieben – und das in über 40 Ländern.

Für die Londoner Hotellerie-Messe „Sleep“ setzten sich mehrere Designerteams mit einem Sinus-Meta-Milieu auseinander und entwarfen ein ideales Hotelzimmer für dieses Milieu. So bevorzugen die Established einen exklusiven und hochwertigen Einrichtungsstil (siehe oberes Bild), während es für die Sensation-Oriented gar nicht unkonventionell und individuell genug sein kann (siehe unteres Bild).

Was die anderen Milieus von Hotelzimmern erwarten und welche davon für die Hotellerie in der Zukunft besonders relevant sind, erklären Matthias Arnold und Peter Martin Thomas im Interview mit HRS check-in, dem Magazin der HRS-Group für Hotelpartner. Das Interview kann online oder als PDF nachgelesen werden.

Wollen Sie mehr über die Sinus-Meta-Milieus wissen? Ihr Ansprechpartner ist Matthias Arnold (Associate Director Research and Consulting, matthias.arnold(at)sinus-institut.de)

Länderübergreifend Kundenbedürfnisse verstehen und vergleichen … für die kundenorientierte Ausrichtung von Produkten und Dienstleistungen sowie einer zielorientierten Markenpositionierung WELTWEIT

Die Sinus‐Meta‐Milieus® erschließen strategische Zielgruppen für globale Märkte und internationale Marken

  • Die Sinus‐Meta‐Milieus®: internationale Zielgruppen, basierend auf dem bewährten Sinus‐Milieu® Know‐how, ermöglichen auf komfortable Weise länderübergreifende Vergleiche
  • Diese zukunftsweisende Zielgruppenmodellierung macht Kundenbedürfnisse WELTWEIT verständlich ohne dabei lokale Besonderheiten zu ignorieren
  • Die Sinus‐Meta‐Milieus® können in bestehende Segmentierungen integriert werden und bilden somit die Basis für eine maßgeschneiderte Kunden‐ und Marktsegmentierung
  • Integration in bestehende Markt‐ und Kundenstudien ist ebenfalls problemlos möglich
  • Weltweite Expertise in verschiedensten Wirtschaftsräumen – EU, APAC, NAFTA, LATAM
  • Digitalisierung und Globalisierung hat den soziokulturellen Wandel enorm beeinflusst – dies wurde im Modell‐Update 2013 berücksichtigt

Arbeiten mit den Sinus‐Meta‐Milieus®

  • Identifikation gemeinsamer Werte, Bedürfnisse und Verhaltensweisen im Markt
  • Entwicklung von auf den Kunden zugeschnittenen Lösungen
    • Kundenpotenzial
    • Produktnutzung und Bedürfnisse
    • Werte‐Matrix
    • Touchpoints im Einzelhandel
    • Kommunikations‐ und Mediaplanung
    • Sponsoring
    • Markenpositionierung , Markenstärke
    • Kategorie‐Treiber vs Marken‐Treiber
    • Kundenbindung

Link zur Studie

Das SINUS‐Institut hat dazu einen eigenständigen Forschungsansatz entwickelt: die Lebens‐ weltforschung, die das Alltagsbewusstsein und Alltagshandeln der Menschen zum Gegenstand hat, um gewachsene Gruppierungen (soziale Milieus) zu beschreiben und im Zeitablauf zu verfolgen. Dahinter steht die Überlegung: Man lernt Zielgruppen nicht wirklich kennen, wenn man – wie das häufig gemacht wird – nur Alters‐, Berufs‐ oder Einkommensschwerpunkte zur Charakterisierung heranzieht. Denn Zielgruppen setzen sich aus lebendigen Menschen zusam‐ men, die nicht auf den künstlichen Status von »Merkmalsträgern« reduziert werden sollten.

Marktforschung wird immer komplexer – Jahr für Jahr. Gut, dass es die Gelegenheit gibt, über neue Themen nicht nur zu lesen, sondern sie praxisnah zu erleben. Kontakte in die ganze Welt zu knüpfen. Bestehende Kontakte zu intensivieren