Deutschland schiebt europäischen Fenstermarkt an

22. Mai 2017 • News • Branchenradar • Branchenstudien • Marktdaten • Wirtschaftsstatistik • Branchenstudien • Bau & Wohnen • Handel & Dienstleistung • Produktion

Der westeuropäische Fenstermarkt schaffte 2016 die Trendwende. In der Region Deutschland-Frankreich-Schweiz wuchsen die Herstellererlöse wieder um +1,5 Prozent geg. VJ. Deutschland wird seiner Rolle als Lokomotive einmal mehr gerecht, zeigen aktuelle Daten im BRANCHENRADAR Fenster in Deutschland, Frankreich und der Schweiz 2017.


Im vergangenen Jahr 2016 kam es am westeuropäischen Fenstermarkt zur langersehnten Trendwende. Nach sechs Jahren anhaltender Kontraktion wuchsen in der Region Deutschland-Frankreich-Schweiz die Herstellererlöse wieder signifikant um +1,5% geg. VJ auf insgesamt 9,2 Milliarden Euro. Im Vergleich zu 2015 wuchsen die Erlöse somit um 140 Millionen Euro.

Einen substanziellen Wachstumsbeitrag lieferte allerdings ausschließlich Deutschland. Der Marktumsatz erhöhte sich im letzten Jahr robust um +3,8% geg. VJ auf knapp vier Milliarden Euro. Angeschoben wurde der Markt sowohl vom Neubau als auch dem Renovierungsgeschäft sowie allen Gebäudetypen.

Der französische Fenstermarkt schaffte indessen lediglich die Konsolidierung knapp über dem Nullpunkt (+0,4% geg. VJ). Mit € 4,5 Milliarden wurde aber trotzdem mehr umgesetzt als in Deutschland, da das Neubauvolumen der letzten Jahre konstant um mehr als vierzig Prozent über jenem in Deutschland lag. Zudem hat auch der Renovierungsmarkt noch mehr Potential und wuchs deshalb auch im letzten Jahr absatzseitig mit zwei Prozent geg. VJ doppelt so schnell wie das deutsche Bestandsgeschäft.

Marktentwicklung Fenster total Deutschland, Frankreich + Schweiz | Herstellerumsatz in Mio. Euro

In der Schweiz entwickelte sich der Markt indessen rückläufig. Im Vergleich zu 2015 sanken die Herstellererlöse um -3,3% geg. VJ auf nunmehr 706 Millionen Euro. Und das aus gutem Grund, standen doch in der Schweiz im letzten Jahr die Preise enorm unter Druck. Während in Deutschland der durchschnittliche Marktpreis moderat um ein halbes Prozent geg. VJ anzog und in Frankreich um knapp ein Prozent geg. VJ sank, gab der Durchschnittspreis in der Schweiz um -3,6% geg. VJ nach. Die Nachfrage stagnierte auf Vorjahresniveau.

Mit den individuellen Herausforderungen der westeuropäischen Fenstermärkte kamen die Anbieter im Jahr 2016 unterschiedlich gut zurecht. Zu den erfolgreichsten Fensterproduzenten der DFCH-Region zählten erlösseitig am deutschen Markt die WERU-Gruppe bzw. BE Bauelemente, in Frankreich Janneau und Leul und in der Schweiz Internorm.

Zu den Studien

BRANCHENRADAR Fenster in Deutschland 2017
BRANCHENRADAR Fenster in Frankreich 2017
BRANCHENRADAR Fenster in der Schweiz 2017

 

Marktabgrenzung | Studiendetails

  • Marktabgrenzung: Fenster wie sie gewöhnlich im Hochbau verwendet werden, keine Kellerfenster und Dachflächenfenster
  • Jahrgang: 22.
  • Erhebungszeitraum: April 2017
  • Umfang: 55 Seiten kommentierte Analyse plus Tabellenband
  • Lieferbar: sofort

Daten in der Marktstudie Fenster

  • Absatz | Umsatz | Preis für alle Marktsegmente 2013-2016
  • Prognosen für alle Marktsegmente 2017e-2018f
  • Analyse der Trends & Treiber
  • Anbietermarktanteile total 2013-2016
  • Anbietermarktanteile Kunststoff-Fenster 2013-2016
  • Anbietermarktanteile Holz/Alu-Fenster 2013-2016
  • Determinanten des Wettbewerbs
  • Metaprognose Bauwirtschaft
  • BONUS: 12 Monate Gratis-Zugang zu BRANCHENRADAR-Online 
    -> Hauptdaten zu weiteren 100+ Märkten

Einzeln ausgewiesene Marktsegmente

  • Rahmenmaterial: Holz | Kunststoff | Holz/Alu | Alu
  • Bauart: Neubau | Sanierung
  • Gebäudetypen: EFH/ZFH | MFH | NWB
  • Regionen: Großregion Nord | Großregion NRW | Großregion Mitte | Großregion BW | Großregion Bayern | Großregion Ost
  • Vertriebswege: Direktvertrieb | Handel

Preis

€ 4.450,- Einzelausgabe
€ 3.290,- Abo-Preis (Mindestlaufzeit: 3 Jahre)

Alle Preise verstehen sich exkl. USt.

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