Die Work Life Balance der WienerInnen ist durchaus gut

05. Feb 2018 • News • meinungsraum.at • Marktforschung • Tourismus, Freizeit & Sport • Arbeitswelt

Eine aktuelle Studie von meinungsraum.at im Auftrag von Radio Wien zeigt: Die Work Life Balance der Wienerinnen und Wiener ist durchaus gut. Knapp 40% meinen, dass der Beruf entweder nicht allzu fordernd ist und somit die Freizeit eine hohe Qualität hat bzw. dass man, trotz beruflichen Engagement auch viel Zeit für Freizeit hat.


Themen in der Studie

  •  Facebook/WhatsApp-Aktivität?
  • Freizeit-Aktivitäten
  • Entspannungsmethoden
  • Meinung zu Nichts-Tuern
  • Was tun in Wartesituationen
  • Aussagen zum Nichtstun

Work-Life-Balance

Die Work Life Balance der Befragten (Q7) ist durchaus gut: So berichten jeweils knapp 40%, dass der Beruf entweder nicht allzu fordernd ist und somit die Freizeit eine hohe Qualität hat bzw. dass man, trotz beruflichen Engagement auch viel Zeit für Freizeit hat. Leidglich jeder Neunte meint, dass der Beruf so dominant ist, dass kaum noch Freizeit bleibt

 

Ergebnisse in Kürze

  • Die Work Life Balance der Befragten (Q7) ist durchaus gut: So berichten jeweils knapp 40%, dass der Beruf entweder nicht allzu fordernd ist und somit die Freizeit eine hohe Qualität hat bzw. dass man, trotz beruflichen Engagement auch viel Zeit für Freizeit hat. Leidglich jeder Neunte meint, dass der Beruf so dominant ist, dass kaum noch Freizeit bleibt
  • Die Einstellung zum Nichtstun ist positiv: 70% meinen, es entspannt und gehört zu einem gesunden Lebensstil. Allerdings stehen auch 60% vor dem Problem, dass ihnen Nichtstun nicht leicht fällt, auch durch das Gefühl getrieben, dass es in unserer Gesellschaft verlangt wird, dauernd aktiv zu sein. Soziale Medien sind nur für 31% ein Stressfaktor, der vom Nichtstun abhält, wobei die Jungen davon deutlich stärker betroffen sind
  • Das Ranking der Entspannungsmethoden wird von „Fernsehen“ angeführt, gleich an zweiter Stelle steht Nichtstun. Sport und Computerspiele haben für Männer eine deutlich höhere Bedeutung als für Frauen, Frauen wiederum entspannen besser beim Lesen und in die Luft schauen als die Männer o Das entspannte Verhältnis der Wienerinnen und Wiener zum süßen Nichtstun zeigt sich auch bei der Beurteilung anderer: lediglich ein Fünftel unterstellt Mitmenschen nach einem untätigen Wochenende zu wenig Antriebskraft, 30% beneiden Menschen, die einfach ein Wochenende lang nichts tun können und 50% meinen, das ist auf jeden Fall verdient
  • In unerwarteten Wartesituationen ist es ums Nichtstun nicht allzu gut bestellt, lediglich jeder siebente Befragte nutzt eine Zwangspause auch tatsächlich zum Abschalten
  • Alles in Allem sieht man einen recht entspannten Umgang mit dem Nichtstun, auch wenn das Abschalten selbst schwer fällt, wird es anderen Menschen doch kaum vorgeworfen und das schlechte Gewissen, das viele in ihren Pausen spüren, wird nicht von der Gesellschaft getragen.

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