Digitalisierung wichtiger Erfolgsfaktor für Führungskräfte und Mitarbeiter im Rechtsbereich von Banken

29. Jan 2020 • News • MindTake Research • Marktforschung • Finanzdienste • Online & IKT & Elektronik

62 Prozent der Führungskräfte und Mitarbeiter im Rechtsbereich von Banken sehen Digitalisierung als wichtigen Erfolgsfaktor. Eine von MindTake Research im Auftrag von Future-Law durchgeführte Experteninterviews fördert zu tage, dass die Digitalisierung in Rechtsabteilungen von Banken in Österreich voranschreitet, aber durchaus noch Aufholbedarf gegeben ist.


Wie sich die Digitalisierung in den Rechtsabteilungen von österreichischen Bankinstituten aktuell auswirkt, hat MindTake Research im Rahmen von Experteninterviews erhoben. Konkret befragt wurden Führungskräfte und Mitarbeiter in Rechtsabteilungen heimischer Banken. Die Ergebnisse der ausgewerteten Experteninterviews zeigen, dass 62 Prozent der Befragten der Meinung sind, dass die Digitalisierung einen „äußerst starken“, „sehr starken“ oder „starken“ Einfluss auf den Erfolg der Rechtsabteilung einer Bank hat. 35 Prozent schreiben der Digitalisierung einen „eher geringen“ Einfluss auf den Erfolg zu. Nur 3 Prozent gaben an, dass der Einfluss nur „sehr gering“ ist. Ein hoher Digitalisierungsgrad der Rechtsberaterin oder des Rechtsberaters ist laut Experteninterviews für rund 35 Prozent der Klienten von Relevanz. Auf der anderen Seite sind für mehr als die Hälfte der Rechtsabteilungen (56 Prozent) keine Budgets für die Einführung digitaler Tools vorgesehen.

Digitalisierung als wichtigen Erfolgsfaktor für Führungskräfte und Mitarbeiter im Rechtsbereich von Banken

62 Prozent der Führungskräfte und Mitarbeiter im Rechtsbereich von Banken sehen Digitalisierung als wichtigen Erfolgsfaktor

Digitalisierung hält in Banken nachhaltig Einzug

Bereits 15 Prozent der heimischen Bankinstitute nutzen digitale Assistenten für die Aufbereitung von bankrechtlichen und regulatorischen Sachverhalten. 68 Prozent können sich eine zukünftige Verwendung von digitalen Assistenten vorstellen. Dabei erwarten sich 71 Prozent Kostenvorteile von der digitalen Beratung im Vergleich zur klassischen Rechtsberatung.  

Neue Anforderungen in der Qualifikation

In Hinblick auf die nötigen Kenntnisse und Qualifikationen, die Mitarbeiter von Rechtsabteilungen künftig mitbringen müssen, wird deutlich, dass bereits in fünf Jahren vorwiegend unternehmerisches Denken (83 Prozent), ein juristisches Studium (68 Prozent), Digitalisierungskenntnisse (68 Prozent) sowie auch IT-Kenntnisse (65 Prozent) gefragt sind. Auch juristische Kenntnisse (62 Prozent) sowie Kenntnisse im Projektmanagement (59 Prozent) sind von großer Bedeutung.