E-Scooter: Hype? Hoffnung? Hindernis?

30. Sep 2019 • News • GIM • Marktforschung • Umwelt & Ökologie • Verkehr & Mobilität • Online & IKT & Elektronik • Handel & Dienstleistung

Der eher skeptischen Sicht auf Leihscooter stehen indes meist nur geringe eigene Nutzungserfahrungen gegenüber. Die Kompaktstudie von GIM Automotive & Mobility zeigt die Nutzung und Wahrnehmung von Leih-E-Scootern.


Als gefährliches Hindernis im Straßenverkehr mit häufig rücksichtslosen Fahrern: So sehen viele Menschen in Deutschland die seit Mitte des Jahres bei uns erlaubten elektrischen Leihscooter.
Wie gefährlich E-Scooter sind und wer am ehesten gefährdet ist, darüber gehen vor allem zwischen jüngeren und älteren Menschen die Meinungen auseinander.

Der eher skeptischen Sicht auf Leihscooter stehen indes meist nur geringe eigene Nutzungserfahrungen gegenüber.  
Und dennoch könnte für E-Scooter als Erweiterung von Sharing-Angeboten Potenzial bestehen: es besteht zumindest bei jüngeren und mittleren Zielgruppen durchaus Interesse, die neuen Mikromobile vielleicht sogar dauerhaft zu nutzen. 
Das sind einige Kernergebnisse der ersten Auswertungen zur neuen bevölkerungsrepräsentativen GIM-Studie "Hype? Hoffnung? Hinderns?"

Inhalte der Studie E-Scooter - Hype? Hoffnung? Hindernis?

Erstes Fazit: Potenzial ist da – Tendenz geht dennoch eher in Richtung „Hype“

Alles in allem bestätigen sich die in den Medien fast schon omnipräsenten Diskussionen um die Gefahren von E-Scootern im Straßenverkehr auch in der Wahrnehmung der Befragten in der vorliegenden bundesweiten Studie und insbesondere bei älteren Personengruppen.

Hier gilt es, durch noch klarere Regelungen (und unvermeidlich auch: Sanktionen) das Bild der „rücksichtslosen und verantwortungslosen“ Fahrer zurecht zu rücken, um ein funktionierendes Miteinander aller Verkehrsteilnehmer zu fördern. Denn: Das zumindest (gelegentliche) Nutzungsinteresse ist in der breiteren Bevölkerung vorhanden und wird sich mit dem Ausweiten des Angebots der kommerziellen Sharing-Anbieter in weiteren Städten und Regionen wohl auch dort verstärken. 
Ob sich das „Spielzeug für Erwachsene“ langfristig als ernstzunehmender Konkurrent zu anderen Fortbewegungsmitteln etablieren und damit einen Beitrag zur viel zitierten „Verkehrswende“ leisten kann, wird von verschiedenen Faktoren abhängen. Zum Beispiel vom Ausbau des Angebots, den Regularien, aber auch der Frage, ob der E-Scooter überhaupt in der Lage sein wird, andere Verkehrsmittel zu ersetzen, bzw. hier überhaupt einen existierenden Bedarf zu adressieren. 

In einer Zeit, in der der Klimawandel die Menschen zunehmend umtreibt, wird auch spannend sein zu schauen, inwieweit sich die tatsächliche „Ökobilanz“ der Mikromobile darstellen wird – und wie die Menschen dann darauf reagieren werden. Wir bleiben hier am Ball – und werden Ihnen bald noch detaillierte Ergebnisse aus unserer Studie mit Fokus auf die E-Scooter-Nutzung präsentieren.

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