Einkommenserwartung und Konsumlaune trotzen Konjunkturpessimismus

15. Okt 2016 • News • GfK Austria GmbH • Marktforschung • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft • Arbeitswelt

Bei der Einschätzung der Entwicklung der Wirtschaftslage bleiben Frau und Herr Österreicher zurückhaltend. Dafür überwiegt der Optimismus bei der Einkommenserwartung und den Konsumausgaben. Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung gehen aber nun auch zurück. Das zeigt die September-Ausgabe der Studie "GfK Konsumklima Europa" im Auftrag der EU-Kommission.


Die Verunsicherung nach dem Brexit-Votum in Großbritannien ist anscheinend auch in Österreich bei den Konsumentinnen und Konsumenten angekommen. Trotz passabler Wachstumsraten gehen die österreichischen Verbraucher von einer etwas schwächeren wirtschaftlichen Entwicklung in den nächsten Monaten aus. Die Konjunkturerwartung steigt zwar langsam wieder an. Allerdings lag sie im September mit -7,2 Punkten noch deutlich unter dem langjährigen Durchschnittwert von 0 Punkten und somit unter der Grenze, ab der die Verbraucher mit Wirtschaftswachstum rechnen. Seit Juni ist sie damit um knapp 1 Punkt, seit September letzten Jahres immerhin um 12,6 Zähler gestiegen. Im August erreichte der Indikator mit -4,2 Punkten den höchsten Wert seit Juli 2014.

Der wirtschaftliche Aufschwung in Österreich lässt auf sich warten – so zumindest aus Sicht der Konsumenten. Das Brexit-Votum in Großbritannien hat in ganz Europa zu Verunsicherung geführt – auch in Österreich fällt die Stimmung verhalten aus, Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung gehen zurück.

Die Verunsicherung nach dem Brexit-Votum in Großbritannien ist anscheinend auch in Österreich bei den Konsumentinnen und Konsumenten angekommen. Trotz passabler Wachstumsraten gehen die österreichischen Verbraucher von einer etwas schwächeren wirtschaftlichen Entwicklung in den nächsten Monaten aus. Die Konjunkturerwartung steigt zwar langsam wieder an. Allerdings lag sie im September mit -7,2 Punkten noch deutlich unter dem langjährigen Durchschnittwert von 0 Punkten und somit unter der Grenze, ab der die Verbraucher mit Wirtschaftswachstum rechnen. Seit Juni ist sie damit um knapp 1 Punkt, seit September letzten Jahres immerhin um 12,6 Zähler gestiegen. Im August erreichte der Indikator mit -4,2 Punkten den höchsten Wert seit Juli 2014.

Einkommenserwartung bleibt trotz mäßiger Konjunkturerwartung und Einbußen im positiven Bereich

 

Studiensteckbrief

Die Ergebnisse zum GfK Konsumklima Europa stammen aus einer Konsumentenbefragung, die im Auftrag der EU-Kommission in allen Ländern der Europäischen Union durchgeführt wird. In den 28 Ländern werden monatlich etwa 40.000 Personen befragt. Diese sind repräsentativ für die erwachsene Bevölkerung in der EU. In Österreich werden monatlich 1500 Interviews erhoben, jährlich 18.000 Menschen befragt.

 

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