Erste M-­Commerce Studie für Österreich

02. Aug 2014 • News • MindTake Research • Marktforschung • Finanzdienste • Online & IKT & Elektronik • Handel & Dienstleistung

MindTake Research und Sevenval erheben erstmalig repräsentative Studie zum mobilen Einkaufsverhalten der ÖsterreicherInnen.

Erste M-­‐Commerce Studie für Österreich

Die von MindTake Research in Zusammenarbeit mit Sevenval durchgeführte Studie belegt die Notwendigkeit für Online-­‐ und Offline-­‐Handelsunternehmen auf das veränderte Kundenverhalten von Konsumenten mit Smartphones zu reagieren. Smartphones eignen sich nicht nur zum Kaufabschluss, sondern sind Teil aller Phasen eines Kaufprozesses. Klaus Oberecker, geschäftsführender Gesellschafter von MindTake Research GmbH: "Smartphones unterstützen den Verkaufsprozess aktuell vor allem im Presales-­‐Bereich. Konsumenten vergleichen mit Hilfe ihres Handys vor einem Kauf im Geschäft zunehmend Preise und Produkte mit anderen Anbietern und Marken. Wer seine Online-­‐Angebote daher nicht Smartphone-­‐fähig macht, verringert auch seine Verkaufschancen im klassischen Online-­‐Shop sowie im Geschäft selbst." 41,6% vergleichen Preise der Mitbewerber eines Produkts während des Kaufs vor Ort. In der Kaufanbahnung recherchieren mehr als zwei Drittel am Smartphone und schließen den Kauf Online (58,8%), Offline (54,6%), am Smartphone (22,8%) oder über das Tablet (11,6%).

Da Smartphone-­‐Nutzer nicht gleich Smartphone-­‐Nutzer sind, wurden drei Gruppen bezüglich ihrer Einstellung und Erfahrung im mobilen Internet klassifiziert: Digital Natives (31,3%), Immigrants (56,4%) und Outsiders (12,2%). Michael Labschütz, Mobile Solution Consultant Sevenval GmbH: "Digital Natives haben Smartphones und das mobile Internet vollständig in ihren Alltag integriert und können sich ein Leben ohne Handy nicht mehr vorstellen. Es ist always-­‐on und Helfer in jeder Lebenslage. Somit beeinflussen vor allem Informationen, die ad-­‐hoc, mobil abgerufen werden, Entscheidungen des täglichen Lebens."

Insbesondere beim Einkaufsverhalten und bezüglich der Erwartungshaltung werden Unterschiede in den drei Gruppen sehr deutlich: "Je erfahrener Konsumenten im Umgang mit dem Smartphone sind, desto weniger tolerieren sie schlecht gemachte mobile Seiten, die umständlich zu bedienen sind. Sie wechseln dann einfach zur Konkurrenz", so Klaus Oberecker. Mehr als die Hälfte (56,4%) der Smartphone User verlassen nicht mobile optimierte Webseiten. Nicht-­‐ oder schlecht optimierte Webseiten erzeugen lange Ladezeiten und führen zu hohen Absprungraten bei den Nutzern.

Die Studie wurde im August 2013 von MindTake Research mittels Computer Assisted Web Interviews (CAWI) im MindTake Online Panel unter 800 ÖsterreicherInnen im Alter von 15 bis 60 Jahren, die Internet am Smartphone nutzen, durchgeführt.

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