Fenstermarkt in Österreich 2018 geprägt von großen Preisunterschieden

03. Okt 2018 • News • Interconnection Consulting • Branchenstudien • Marktdaten • Marktforschung • Marktanalyse • Bau & Wohnen • Handel & Dienstleistung • Produktion

Die Fensterpreise in Österreich zeigen große Unterschiede, wie ein Mystery-Shopping-Test von Interconnection Consulting ergab. Insgesamt wurden dabei 17 Fenstermarken unter die Lupe genommen. Erhöhte Sicherheit und bessere Wärmedämmung erhöhen die Preise der Fenster. Darüber hinaus gibt es auch geografische Preisunterschiede. So müssen die Tiroler für PVC-Fenster am tiefsten in die Tasche greifen.


Sicherheitsaufschlag für Fenster

Mit 452,5 Euro liegt Tirol beim Preis von PVC-Fenstern noch vor der Bundeshauptstadt Wien (403,1 €). Danach folgen Burgenland (380,6€) und Vorarlberg (370€). Vor allem die erhöhte Sicherheit beim Fenster, durch Features wie sperrbare Griffe, erhöhen den Preis spürbar. Im Vergleich zum Standardmodell sind die Preise für Sicherheitsfenster durchschnittlich um 61,1% teurer. Bei PVC-Fenster mit einem Ug-Wert von 0,5 (Wärmedurchlässigkeit des Fensterglases) und einem Uw-Wert von 0,71-0,75 W/m2K (Wärmedurchlässigkeit Fenster plus Rahmen) liegt der durchschnittliche Preis für Fenster mit erhöhter Sicherheit bei 424,4 Euro. Der Test zeigt, dass WAKU bei Fenstern der Normgröße 1000 x 1400 mm mit 231,3 Euro die billigsten PVC-Fenster anbietet und Rieder mit 832,9€ das Hochpreissegment anführt.

Wien bei Holz/Alu-Fenstern am teuersten

Bei Holz/Alu-Fenster mit Standard-Sicherheitsfenster und einem Ug-Wert von 0,5 lag der Preis bei 625,4 Euro. Mit erhöhter Sicherheit musste man als Konsument durchschnittlich 665,2 Euro berappen. Um ein drittel teurer sind Holz/Alu-Fenster mit einem Ug-Wert von 0,6, was vor allem an besseren Rahmen- und Bautiefenwerten liegt. Durchschnittlich lag der Aufpreis für Fenster mit erhöhter Sicherheit bei 42,3%. Am teuersten sind die Holz/Alu-Fenster in Wien mit durchschnittlich 740 Euro, am günstigsten in der Steiermark mit 534,4 Euro. Strussnig verkauft unter den teilnehmenden Händlern mit 532,5 Euro die günstigsten Holz/Alu-Fenster (1000 x 1400). Am anderen Ende der Preisskala befindet sich Hrachowina. Bei PVC-Hebeschiebetüren lag der Durchschnittspreis bei 4.280 Euro. „Dabei zahlt man nicht für Sicherheitsfeatures oder gute Wärmewerte sondern auch für die Marke“, wie Viorica Jeler, Autorin der Studie, erklärt. Bei Holz/Alu-Hebeschiebetüren liegt der Durchschnittspreis bei 6.700 Euro.

Rabatte statt günstige Verkaufspreise

Auch die Montagepreise wurden beim Mystery-Shopping-Test angefragt. Der Durchschnittspreis lag bei 2.274 Euro. Insgesamt lagen die Montagepreise in Vorarlberg am höchsten (2.886 Euro) und in Kärnten am niedrigsten (1.860 Euro). Bezugnehmend zu den Fensteranbietern kompensiert Rieder seine hohen Montagepreise auch durch die großzügige Vergabe von Rabatten. In dieser Rangliste liegt Rieder mit 46,5% weit voran. Danach folgen Bruckner mit 23% und Rekord mit 20%. Rund die Hälfte der Händler (51%) gewähren Rabatte vorbehaltlos. 10,3 Prozent vergeben Rabatte nur nach einem persönlichen Gespräch bzw. beim Vertragsabschluss.

Inhalte der Studie

  • SOFT FACTS: Wir analysieren die Freundlichkeit, USP, Kompetenz, Upselling, Bedarfsorientierung sowie Abschlussorientierung der Top Marken
  • HARD FACTS: Wir analysieren außerdem die Antwortgeschwindigkeit, Preise für Fenster und Montage, Umgang mit Rabattgesuchen etc.
  • Alle Kategorien werden mit Scoring-Modellen getrennt ausgewertet. Dementsprechend können die Ergebnisse bzgl. Antwortgeschwindigkeit, Informationsgehalt etc. differenziert betrachtet werden.

Studienauszug: Montagekosten von Fenstern nach Bundesländern in Österreich 2018

Die Fensterpreise in Österreich zeigen große Unterschiede, wie ein Mystery-Shopping-Test von Interconnection Consulting ergab. Insgesamt wurden dabei 17 Fenstermarken unter die Lupe genommen. Erhöhte Sicherheit und bessere Wärmedämmung erhöhen die Preise der Fenster. Darüber hinaus gibt es auch geografische Preisunterschiede. So müssen die Tiroler für PVC-Fenster am tiefsten in die Tasche greifen.

Studiensteckbrief IC Mystery Shopping Fenster in Österreich und Deutschland

Studiensteckbrief IC Mystery Shopping Fenster in Österreich und Deutschland

Studien zum internationalen Fenstermarkt von Interconnection

Seit 1997 untersucht Interconnection Consulting den Markt für Fenster in ca. 50 Ländern weltweit. Unsere Fensterstudien liefern wertvolle Zahlen und Fakten über die aktuelle Marktgröße und die Marktentwicklung für den Gesamtmarkt und verschiedene Segmente innerhalb einer bestimmten Region in Osteuropa oder Westeuropa , Südamerika, Nordamerika, Asien, etc. Wir zeigen detaillierte Daten von top Unternehmen der Fensterbranche, wie Marktanteile am Gesamtmarkt und in verschiedenen Segmenten, z.B. Materialarten, Geschäftssegmente, Preissegmente, Vertriebskanäle, etc. oder detiallierte Firmenprofile der 100 bis 200 größten Fensterhersteller in einer Region.

In unseren Mystery Shopping Studien erhalten Sie wichtige Informationen über Vertriebspolitik und Verkaufsqualität von Fensterherstellern und Händlern und damit wichtige Entscheidungshilfen für Ihrer Vertriebsstrategie. Außerdem umfasst unser Studienportfolio in der Fensterbranche Analysen über die Markenbekanntheit und Markenlistungen bei Händlern, Geo-Marketing, Distributionskanäle, E-Commerce im Fensterhandel und natürlich auch maßgeschneiderte Auftragsstudien für individuelle Kundenwünsche. Die Branchenanlysen basieren auf einer Primärbefragung der wichtigsten Hersteller, Zulieferer und Händler des untersuchten Marktes.

Marktmodelle und Prognosen basieren auf unseren wirtschaftlichen Indikatorenmodellen, die individuell für jeden Markt erstellt werden. Die Einflussfaktoren werden mit einer Vielzahl von Regressionsanalysen gewonnen und jährlich neu adaptiert. Profitieren Sie vom führenden Marktforschungsinstitut in der Fensterbranche. Wir unterstützen Sie gerne mit unseren Daten als Entscheidungshilfen für Ihren Markterfolg und die Zielvorgaben Ihrer Strategie.

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