Generation Z in Deutschland - Mehr Stress als Spaß

17. Mär 2018 • News • GIM • Marktforschung • Marktsegmentierung • Blog & Paper • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft • Online & IKT & Elektronik • Arbeitswelt • Marketing & Medien • Mode & Lifestyle • Sicherheit

Was kennzeichnet die Generation Z? Was ist ihr wichtig? Und was unterscheidet sie von Älteren? Sigrid Schmid und Jörg Munkes sind in der Ausgabe 2/2018 von Research & Results diesen Fragen auf den Grund gegangen und stellen Ergebnisse ihrer Studie vor.


Mit Generationen-Labels ist es so eine Sache. Eine Abgrenzung auf dem Papier ist schnell gemacht, aber die Realität sieht natürlich viel ungeordneter aus. Gehört der Jahrgang 2000 nun zur Generation Z oder zur Generation Y? Und hat eine 1995 Geborene ein völlig anderes Mind-Set als die Kinder von 1997? Oder: Macht es Sinn, 8-Jährige (Jahrgang 2010) in einen Topf zu werfen mit 23- Jährigen (Jahrgang 1995)? Und dann stellt sich noch die Frage, wie man beurteilen kann, ob die postulierten Eigenschaften wirklich so generationenspezifisch und anders sind.

Verschiedene Altersgruppen im Vergleich

GIM führte im Herbst 2017 eine Studie durch, die ein Altersspektrum von 18 bis 69 Jahren abdeckte und so ermöglichte, verschiedene Altersgruppen zu vergleichen. Bei der Analyse wurde in drei Gruppen unterschieden, die aufgrund ihrer verschiedenen Life-Stages besonders interessant erschienen: 18 bis 29, 30 bis 49 und 50 bis 69 Jahre. Mit anderen Worten: GIM fasste die älteren Vertreter der Generation Z und die jüngeren Vertreter der Generation Y zusammen. Auch, weil sich in der Altersspanne der 18- bis 29-Jährigen praktisch keine signifikanten Abweichungen zwischen den 18- bis 23-Jährigen und den 24- bis 29-Jährigen zeigten.

Insgesamt war es vielmehr der Vergleich zu den beiden älteren Gruppen, der interessante Erkenntnisse über eine Generation voller Widersprüche und Spannungen lieferte. Folgende Auszüge aus den Studienergebnissen werden in diesem Artikel gezeigt:

  • Psychografie: Was sind die Big5-Persönlichkeitsmerkmale dieser Generation?
  • Wie ist ihre psychische Prädisposition für ihr Entscheidungsverhalten?
  • Wertvorstellungen: Welche Werte und Prinzipien dominieren?
  • Mediennutzung: insbesondere das Verhältnis zum Digitalen.

Studienauszug: Big5-Persönlichkeitsprofile der drei befragten Altersgruppen

Big5-Persönlichkeitsprofile der drei befragten Altersgruppen

Studiensteckbrief

Deutschlandweite Online-Befragung von 1.000 Personen zwischen 18 und 69 Jahrenim Herbst 2017. Der Fragebogen umfasste sechs Module:

  • Psychografie anhand der Big5-Skalen
  • Wertvorstellungen
  • Entscheidungsverhalten
  • Mediennutzung (digital und klassisch)
  • Politische Einstellung
  • Konsumeinstellungen

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