Generation Z: Zukunft ohne Markenloyalität?

22. Aug 2019 • News • K&A BrandResearch • Marktsegmentierung • Blog & Paper • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft • Marketing & Medien

Die GenZ zeigt sich in hohem Maße widersprüchlich, und der Schluss liegt nahe, dass genau dieser Antagonismus ein wesentliches Merkmal ihres Zeitgeists ist. Anja Meier und Dr. Uwe H. Lebok von K&A Brand Research haben ihre Erfahrungen aus vielen Untersuchungen zusammengefasst und beleuchten, welche ganz neuen Herausforderungen sich daraus insbesondere für Markenartikler ergeben.


Was GenZ definitiv von GenY unterscheidet, ist die Tatsache, dass sie echte Digital Natives sind. An eine Zeit ohne Internet, ohne Google und Amazon, ohne unbegrenzten Zugang zum WikipediaWissen, ohne permanente Vernetzung können sie sich nicht erinnern. Anders als die Millennials, die erst mit etwa 15 Jahren ihr erstes Handy in Händen hielten, das Smartphone als revolutionäre Neuheit von Steve Jobs präsentiert bekamen, und quasi live dabei waren, als sich aus Communities wie StudiVZ, wer-kennt-wen und schließlich Facebook die sozialen Medien entwickelten.

Wie Digital Natives das Hier und Jetzt gestalten

Entsprechend ist auch der Umgang mit Social Media ein anderer. Wo es für GenY darum geht, ihr analoges Leben in die digitale Welt zu transformieren, und sicherzustellen, dass dort ein möglichst positives Bild ihrer selbst entsteht, ist es für GenZ selbstverständlich, dass alles (!) was sie tun immer und überall geteilt und von anderen auf der ganzen Welt miterlebt wird. Sie trennen nicht zwischen realer und virtueller Welt, denn beides ist zu 100 Prozent real. Das Leben spielt sich „sowohl als auch“ ab. Das gilt für den Konsum wie für alle anderen Lebensbereiche – egal ob Arbeit, Lifestyle, Dating. Man lässt sich digital inspirieren, um analog zu handeln, und umgekehrt. Shoppen ist rund um die Uhr möglich, und selbst im stationären Handel ist der Preisvergleich nur einen Finger-Tipp entfernt. Es macht keinen Sinn, zwischen verschiedenen Modi zu unterscheiden, die Zielgruppe tut es auch nicht...

Verschmelzen von digitaler und analoger Welt

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