GfK und Arbeitsgemeinschaft „Radiotest“ richten Revisionskomitee ein

01. Mai 2016 • News • marktmeinungmensch • Pressemeldung • Marketing & Medien

GfK und die Arbeitsgemeinschaft „Radiotest“ richten ein gemeinsames Revisionskomitee ein. Darauf verständigten sich GfK und die Arbeitsgemeinschaft Radiotest heute bei einem Treffen in Wien. Die im Vorfeld des Treffens vom neuen Präsidenten des Verbands Österreichischer Privatsender (VÖP) und Geschäftsführers von KroneHit, Ernst Swoboda, aufgebrachten, unzutreffenden Anschuldigungen und Spekulationen weist GfK entschieden zurück und prüft rechtliche Schritte in diesem Zusammenhang.


GfK weist Anschuldigungen des neuen VÖP-Präsidenten und KroneHit-Geschäftsführers Swoboda entschieden zurück

Aufgabe des Revisionskomitees wird es sein, die von GfK vorgenommenen Glättungen der „Radiotest“-Daten detailliert aufzuarbeiten und sich auf ein einvernehmliches, methodisches Vorgehen zu einigen, bei dem methodische Weiterentwicklungen auf wissenschaftlich korrekter Basis sowie in transparenter Abstimmung mit allen Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft „Radiotest“ vorgenommen werden. Das Revisionskomitee wird vom „Radiotest“-Vorstand einberufen und seine Arbeit unverzüglich aufnehmen.

Seitens GfK werden auch Marketing-Science-Experten aus der Unternehmenszentrale mitarbeiten, die die detaillierte Aufarbeitung der betroffenen Daten in den letzten Wochen vorangetrieben hatten. Als Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft „Radiotest“ sind der ORF, RMS (Radio Marketing Service GmbH Austria) als Vermarkter der privaten Radios sowie KroneHit Radio vertreten.

„Die Fehler bei der Erhebung und Berechnung der „Radiotest“-Daten sowie die entstandene Unsicherheit im österreichischen Radiomarkt bedauern wir sehr. Seitdem wir die Fehler in den Daten selbst bekannt gemacht haben, standen wir in sehr engem Austausch mit unseren Kunden. Wir haben uns bei ihnen entschuldigt und die Aufklärung der Vorfälle weiter intensiv vorangetrieben. Wir ergreifen alle erforderlichen Maßnahmen, damit ähnliche Fehler zukünftig nicht passieren“, sagt Thomas Bachl, Geschäftsführer von GfK Austria. „Wir freuen uns, dass wir nach dem intensiven Dialog mit unseren Kunden durch die Einrichtung eines Revisionskomitees nun einen gemeinsamen Weg in die Zukunft einschlagen können. Oberste Priorität für uns ist Verlässlichkeit gegenüber Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern.“

Die kürzlich an den Kunden Radiotest gelieferten Daten des ersten Quartals 2016 sind methodisch korrekt berechnet worden. Inzwischen hat GfK auch die kompletten Daten des Jahres 2015 in korrigierter Form an die Arbeitsgemeinschaft „Radiotest“ geliefert. Sie wurden in der heutigen Sitzung von „Radiotest“ verabschiedet und stehen somit dem Markt zur Verfügung.

Bei der weiteren Datenerstellung in 2016 wird auf Wunsch der Arbeitsgemeinschaft „Radiotest“ ein von ihr ausgewählter Auditor eingebunden. GfK ist hierfür, wie bereits mitgeteilt, offen und wird die erforderlichen Unterlagen und Daten für dieses Audit zur Verfügung stellen.

Die bisherigen Untersuchungen seitens GfK haben ergeben, dass weder eine grundsätzliche Bevorzugung noch grundsätzliche Benachteiligung spezifischer Sender bewusst vorgenommen worden ist. Es ergaben sich außerdem keinerlei Anhaltspunkte für irgendeine Form der Einflussnahme auf die Studienergebnisse durch den ORF oder die privaten Sender.

Entsprechende Spekulationen und Anschuldigungen vom neuen Präsidenten des Verbands Österreichischer Privatsender (VÖP) und Geschäftsführers von KroneHit, Ernst Swoboda, sind ebenso wie unseriöse Schadensabschätzungen in der von GfK und der Arbeitsgemeinschaft „Radiotest“ angestrebten sachorientierten Aufklärung der Vorfälle nicht hilfreich und werden von GfK entschieden zurückgewiesen. GfK prüft angesichts seiner öffentlichen Stellungnahmen rechtliche Schritte gegenüber Herrn Swoboda.

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