GfK veröffentlicht regionalisierte Kaufkraftdaten für Österreich, Deutschland und Schweiz

08. Apr 2021 • News • GfK Austria GmbH • Marktdaten • Marktforschung • Wirtschaftsstatistik • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft

Mit einer durchschnittlichen Pro-Kopf-Kaufkraft von 40.739 Euro steht den Schweizern 2021 wieder deutlich mehr Geld für ihre Ausgaben und zum Sparen zur Verfügung als den Einwohnern der benachbarten Länder Österreich und Deutschland.


Die Österreicher weisen eine Pro-Kopf-Kaufkraft von 24.232 Euro auf, während die Deutschen in diesem Jahr im Schnitt 23.637 Euro ausgeben können. Die neuen Kaufkraftstudien 2021 von GfK zeigen, dass es jedoch nicht nur zwischen den Ländern, sondern auch innerhalb der jeweiligen Länder deutliche regionale Unterschiede in Bezug auf das verfügbare Nettoeinkommen gibt. Laut Prognose von GfK beläuft sich die Kaufkraftsumme in der Schweiz bei mehr als 8,6 Millionen Einwohnern im Jahr 2021 auf insgesamt 350,6 Milliarden Euro (ohne Liechtenstein). In Österreich kommen die 8,9 Millionen Einwohner auf eine Gesamtsumme von rund 215,7 Milliarden Euro, während die Gesamtkaufkraft der in etwa 83,2 Millionen Deutschen 1.965,8 Milliarden Euro beträgt.

Laut Prognose von GfK beläuft sich die Kaufkraftsumme in der Schweiz bei mehr als 8,6 Millionen Einwohnern im Jahr 2021 auf insgesamt 350,6 Milliarden Euro (ohne Liechtenstein). In Österreich kommen die 8,9 Millionen Einwohner auf eine Gesamtsumme von rund 215,7 Milliarden Euro, während die Gesamtkaufkraft der in etwa 83,2 Millionen Deutschen 1.965,8 Milliarden Euro beträgt. Die Kaufkraft misst das nominal verfügbare Nettoeinkommen der Bevölkerung inklusive staatlicher Leistungen wie Arbeitslosengeld, Kindergeld oder Renten und steht für Konsumausgaben, Wohnen, Freizeit oder Sparen zur Verfügung. Der Fokus der Studie liegt in der Herausarbeitung der regionalen Unterschiede. Die Studie zeigt, wie verschieden die regionale Kaufkraft ist, sowohl zwischen als auch innerhalb der Länder.

Zur Studie

Die GfK Kaufkraft ist definiert als die Summe aller Nettoeinkünfte der Bevölkerung, bezogen auf den Wohnort. Neben dem Nettoeinkommen aus selbstständiger und nichtselbstständiger Arbeit werden ebenso Kapitaleinkünfte und staatliche Transferzahlungen wie Arbeitslosengeld, Kindergeld und Renten zur Kaufkraft hinzugerechnet. Von diesem verfügbaren Einkommen sind allerdings noch nicht die Ausgaben für Lebenshaltungskosten, Versicherungen, Miete und Nebenkosten wie Gas oder Strom, Bekleidung oder das Sparen abgezogen. Basis der Berechnung sind, neben der Lohn- und Einkommenssteuerstatistik, einschlägige Statistiken zur Berechnung der staatlichen Leistungen sowie Prognosewerte der Wirtschaftsinstitute.

Verwendungszweck der Daten

Die regionalen GfK Kaufkraftdaten sind eine wichtige Grundlage der Vertriebs- und Marketingplanung in Unternehmen vieler Branchen. Entscheidend ist dabei eine realistische Abbildung der regionalen Verteilung der Kaufkraft. Der Fokus der Studie liegt entsprechend nicht in der Vergleichbarkeit der Daten über Jahre hinweg. Da es sich um Prognosen handelt, wird ausdrücklich davon abgeraten, die Daten der Vorjahre 1:1 miteinander zu vergleichen. 

Weitere Informationen
zu den regionalen Marktdaten von GfK finden Sie hier

Bildmaterial
Grafiken in Druckauflösung finden Sie hier.

Pressekontakt: Marie-Sophie Beauchamp , T +43 1 717 10 178

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