Gütesiegel steigern die Preisbereitschaft der Deutschen nur um 2,3 Prozent

07. Apr 2016 • News • SPLENDID RESEARCH • Marktforschung • Umwelt & Ökologie • Handel & Dienstleistung • Marketing & Medien

Eine Analyse des Einflusses der Gütesiegel liefert ernüchternde Ergebnisse. Die Preisbereitschaft für Produkte mit Gütesiegel mehr zu bezahlen steigt im Schnitt nur um 2,3 Prozent, die Kaufwahrscheinlichkeit für "ausgezeichnete" Produkte steigt um 4,2 Prozent. Im Vergleich: Ein Drittel der Social-Media-Nutzer gibt an, sich schon mal aufgrund von Kommentaren und Bewertungen im Social Web für ein Produkt entschieden zu haben.


Eine Analyse des Einflusses von Gütesiegel von Grieger & Cie. liefert ernüchternde Ergebnisse. Die Preisbereitschaft, also die Bereitschaft der Menschen für Produkte mit Gütesiegel mehr zu bezahlen, steigt im Schnitt nur um 2,3 Prozent. Die Kaufwahrscheinlichkeit für "ausgezeichnete" Produkte steigt immerhin um 4,2 Prozent. Das höchste Vertrauen bei der Vergabe von Siegeln genießen Umweltschutzorganisationen und staatliche Test-Institute. Der Einfluß von Social-Media Bewerungen wurde in der Studie nicht verglichen. Ein Drittel der Social-Media-Nutzer gibt an, sich schon aufgrund von Kommentaren und Bewertungen für ein Produkt entschieden zu haben.

Die Studie liefert einen Analyse der Gütesiegel und deren Einfluß auf den Kaufentscheidungsprozess. Untersuchungen zur steigenden Bedeutung von Online-Kundenbewertungen finden sie hier:

Die Studie "Regionale Herkunft der Marken - Fußfessel oder USP" (K&A Brand Research) zeigt den Einfluss von Regionalmarken und Gutesiegel im Lebensmittelhandel anhand von konkreten Beispielen. Dabei zeigt sich, dass ein "Zuviel" an Gütesiegeln die Konsumenten verwirrt und die Glaubwürdigkeit in Frage stellt.

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